Mobilität

Flott(e) unterwegs

Das E-Bike spielt für die Essenslieferung eine immer wichtigere Rolle.
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Das E-Bike spielt für die Essenslieferung eine immer wichtigere Rolle.

Der Markt für die Auslieferung von Speisen wächst seit Jahren überproportional – verglichen mit dem Außer-Haus-Markt insgesamt. Damit das Essen schnell und warm zum Kunden kommt, müssen Anbieter auf das richtige Gefährt setzen.

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Knapp 540 Millionen Bestellungen zum Liefern ermittelten die Marktforscher der npdgroup über ihr Verbraucherpanel Crest in Deutschland im Jahr 2018 – 6 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Neben den Fahrern klassischer Lieferrestaurants tummeln sich auf den Straßen inzwischen auch die Fahrer des Lieferportals Lieferando. Und auch Betriebsgastronomie-Konzepte müssen sich in Zeiten von New Work und Home Office Gedanken machen, wie das Essen zum Gast kommt, statt umgekehrt.

Wichtige Kriterien für Lieferfahrzeuge

Stoffel Thijs ist Geschäftsführer von Domino’s Pizza Deutschland und kennt sich bestens mit dem Liefergeschäft aus. Schon als Schüler war er Fahrer bei Domino’s in den Niederlanden. Als Betriebsleiter, Franchise-Partner und Multi-Unit-Owner von Domino’s sammelte er viel Erfahrung im operativen Bereich. Die Lieferflotte von Domino’s Deutschland schätzt Thijs auf etwa 3.400 Fahrzeuge. "Die exakte Größe der Gesamtflotte ist uns nicht bekannt, da die Aufstellung der Fuhrparks unseren Franchise-Partnern obliegt", erklärt Thijs.
Beispielrechnung: Wo die verschiedenen Verkehrsmittel ihre Vorteile aussspielen.
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Beispielrechnung: Wo die verschiedenen Verkehrsmittel ihre Vorteile aussspielen.

Für ihn müssen Lieferfahrzeuge bestimmte Kriterien erfüllen: "Unsere Lieferfahrzeuge müssen vor allem zuverlässig sein – das heißt: günstig im Unterhalt und nicht reparaturanfällig. Darüber hinaus müssen sie schadstoff- und lärmemissionsarm sein", erklärt Thijs. Ein niedriger Lärmpegel erhöht die Akzeptanz bei Anwohnern und Nachbarn.

Genaue Analyse für richtigen Flottenmix

Um den richtigen Flottenmix für einen Standort zu finden, ist eine genaue Analyse unabdingbar. Schließlich gibt es andere Voraussetzungen und vor allem Entfernungen für eher ländliche Gebiete oder urbane Räume. Bei Domino’s setzt man hier auf eine sogenannte Spinnennetzanalyse. Bei diesem Verfahren werden Liefergebiete oder Locations für potenzielle neue Stores nach verschiedenen Kriterien wie Bevölkerungsdichte, Standortattraktivität für Abholer oder Parkmöglichkeiten beurteilt und miteinander verglichen.

Für jedes Kriterium erfolgt eine Einordnung auf einer Skala (z.B. 1-5). Diese Daten werden in einem spinnennetzförmigen Modell visualisiert. Je größer das Spinnennetz, desto besser haben der Store, das Liefergebiet beziehungsweise die Location abgeschnitten. Auf der Basis dieser Auswertung für das Liefergebiet erfolgt die Aufstellung der Lieferflotte.

Welche Vorteile und Nachteile die einzelnen Verkehrsmittel haben sowie ein Preisbeispiel lesen Sie im vollständigen  Artikel in der foodservice Kein Abo? Jetzt drei Monate die foodservice unverbindlich im Probe-Abo testen.


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