Niedersachsen

Sieger Betriebliche Esskultur 2018

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.
Marketinggesellschaft/Wyrwa.
Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Gesund, nachhaltig zubereitet, regional und lecker - so soll das Essen in modernen Betriebsrestaurants heute schmecken. Vier niedersächsische Unternehmen, die diesem Anspruch gerecht werden, zeichnete Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast in Hannover aus.

Die Sieger nahmen an dem Wettbewerb „Betriebliche Esskultur 2018 - bewusst essen und trinken“ teil. Mit der Auszeichnung herausragender Beispiele im Rahmen des Wettbewerbs möchte die Ministerin auf die Dringlichkeit zum Wandel in der betrieblichen Gemeinschaftsgastronomie hinweisen.
Neben der Siegerurkunde aus der Hand der Ministerin gab es als Preis für jedes Küchenteam je 1.000,00 € für ein Teamevent. Das Juryurteil "herausragend in allen Bewertungskriterien" erhielten:
  • Ulrich Walter GmbH, Diepholz
  • Perschmann Business Services GmbH, Braunschweig.

Das Juryurteil "exzellent, mit Entwicklungspotenzial" gebührte den Konzepten von


  • Talanx Service AG, Hannover,
  • Mahlzeit Nico Steinweg e. K., für die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig.

Moderne Betriebsrestaurants sind im Idealfall Teil einer „umfassenden Kultur des Miteinanders im Unternehmen“, sagte die Ministerin. Dazu gehörten gesundes, hochwertiges Essen, das auch die unterschiedlichen Lebensstile der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt, zugleich schafften sie aber auch Räume zur entspannten Kommunikation und zum „Runterkommen“.

Niedersachsen: Preisträger Betriebliche Esskultur


Ernährungsthemen wie Esskultur, Recht auf Genuss und Attraktivität in der Gemeinschaftsgastronomie spielten eine zunehmende Rolle für die Menschen und würden nachgefragt. Teil ihrer Initiative sei deshalb auch das geplante „Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen“,  um diesen Themen in allen Generationen gerecht zu werden, sagte Otte-Kinast.

Essen unterliegt dynamischer Veränderung

Die Arbeit der vergangenen Monate und die Auswertung der Wettbewerbsergebnisse hätten gezeigt, dass der Umbau vom Essenfassen zum Genießen nicht so einfach ist. Das gesamte Thema „Ernährung“ unterliege in der Gesellschaft einer dynamischen Veränderung. „Mit Blick in die Zukunft sehe ich ein ungemein hohes Anforderungsprofil, mit dem Betriebsgastronomen heute konfrontiert sind“, stellte die Ministerin fest. Allerdings biete dies auch viele Möglichkeiten, sich entsprechend weiterzuentwickeln und seine Zielgruppen anzusprechen. Um dazu einen Beitrag zu leisten, werde der Wettbewerb auf jeden Fall fortgesetzt, kündigte Otte-Kinast an.



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