Portionsverpackungen

Richtig kennzeichnen

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Bislang ist gerichtlich nicht geklärt, wie Portionsverpackungen zu kennzeichnen sind. Hilfe bei der Auslegung gibt jetzt ein kürzlich veröffentlichter Beschluss des Sachverständigengremiums ALTS.

Hinter dem Kürzel verbirgt sich der „Arbeitskreis der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen“. Kleinstverpackungen, die nur im Rahmen von Mahlzeiten angeboten werden, gelten danach als nicht „vorverpackte Lebensmittel“ und müssen entsprechend der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) nicht gekennzeichnet werden. Dazu zählen beispielsweise Honigtöpfchen beim Hotelfrühstück.

Anders sieht es bei Kleinstverpackungen aus, die beispielsweise in Schnellrestaurants ergänzend zu einer Mahlzeit vom Kunden gesondert gekauft werden müssen wie Senf und Salatdressing. Diese sind laut Beschluss des ALTS voll zu kennzeichnen, mindestens mit der genauen Bezeichnung, Allergenen, Menge und Mindesthaltbarkeitsdatum.

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