Trouble Shooter

Kassenführung: Höhere Anforderungen ab 2020

StBin Julia Neusel-Lange ETL ADHOGA Steuerberatungsgesellschaft Wuppertal, spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten.
Günter Lintl
StBin Julia Neusel-Lange ETL ADHOGA Steuerberatungsgesellschaft Wuppertal, spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten.

Die strengen Anforderungen an elektronische Kassensysteme haben sich mittlerweile in der Branche herumgesprochen: Kassen müssen den Grundsätzen der ordnungsmäßigen Buchführung entsprechen und eine Einzeldatenaufzeichnung vorweisen können. Daneben muss die Unveränderbarkeit der Daten und deren jederzeitige Auslesbarkeit garantiert sein.

Dieser Artikel erschien zuerst in der September-Ausgabe der foodservice. Jetzt im E-Paper lesen


Belegausgabepflicht kommt

Derzeit ist es gängig, dass der Beleg nur auf Wunsch des Kunden ausgedruckt wird. Ab 1. Januar 2020 sind Unternehmer verpflichtet, bei jedem Kassenvorgang einen Kundenbeleg auszustellen. Der Beleg muss unter anderem die Uhrzeit, eine Transaktionsnummer und die Seriennummer des Sicherheitsmoduls ausweisen. Der Kunde muss den Beleg nicht zwingend mitnehmen. 

Registrierungspflicht für elektronische Registrierkassen

Nicht zuletzt müssen elektronische Kassensysteme ab 1. Januar 2020 registriert werden. Wer also eine elektronische Kasse verwendet, muss diese bis spätestens 31. Januar 2020 bzw. innerhalb eines Monats nach dem Erwerb beim Finanzamt anmelden.

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Harte Strafen bei Verstößen

Bei Verstößen gegen die Regelungen drohen Geldbußen bis zu 25.000 Euro, wenn dadurch nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt werden können. Gastronomen sollten sich jetzt für die zukünftige Kassenführung fit machen.




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