Rom

100 Montaditos-Erfolg goes Italien

Die spanische Fast Casual-Formel 100 Montaditos ist auf dem Weg nach Italien, Großbritannien und Deutschland. Letzte Woche eröffnete ein erster Betrieb in Rom, es folgt im Juni London und mit Glück will man Ende 2013 auch in München starten. Aktuell gibt es von dem im Jahr 2000 geborenen Konzept bereits 250 Stores, davon die ersten auch in Nord- und Mittelamerika. 80 Untis stehen allein in der spanischen Hauptstadt Madrid. Gesamtumsatz 2012: rund 120 Mio. €.

Herzstück des Konzepts sind Mini-Baguettes (Montaditos) mit 100 möglichen Füllungen sowie Bier. Und das alles auf Kleinpreisniveau mit zusätzlichen preisaggressiven Daueraktionen. So kosten viele Artikel just 1,00 €, ein kleines Glas Bier 0,70 €, ein großes ebenfalls 1,00 €.

Im Spanien der Gegenwart versteht sich das Konzept als Antwort auf viele Konjunktur- und Arbeitsmarkt-Fragen, Franchising ist Trumpf.

Der Gründer und Unternehmer, José María Fernández Capitán ist im Jahr 2000 in Andalusien losgelaufen, er gehört heute zu den gastronomischen Spitzenplayern auf der iberischen Halbinsel. Die Investitionen pro Store sind vergleichsweise niedrig – viele Units befinden sich in Shoppingcentern.

Vor zwei Jahren setzte der Unternehmer ein zweites Konzept namens La Sureña in die Welt, auch davon gibt’s bereits 50 Einheiten in Spanien. Während das erste atmosphärisch und energetisch der Tavernen-Kultur gehorcht, spiegelt das zweite die Lebenslust Südspaniens wider.

Insgesamt eröffnet aktuell jeden dritten Tag ein neuer Betrieb, man versteht sich expansionstechnisch ein bisschen wie die Modemarke Zara – weltweit eines der berühmtesten spanischen Exportmodelle.

www.gruporestalia.com

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