Papapico

3 weitere Freestander-Filialen bis Jahresende

Bis Ende 2010 gibt es vier Papapico-Standorte in Österreich - allesamt Freestander. Seit April ist der erste in Zeltweg (Steiermark) am Netz, am 15. September soll Nummer 2 in St. Margarethen bei Gleisdorf (Steiermark) loslaufen.

Und im November wird der 21. Bezirk Wiens um eine Gastro-Formel reicher: Dann öffnet das Quick-Fresh-Konzept Papapico in Floridsdorf seine Pforten. Und Numero 4 soll in Kirchdorf-Grems in Oberösterreich im Dezember starten. Die sogenannten ’Geniesserias’ verbinden italienische Küche mit österreichischer Gastlichkeit und sind Sprösslinge des Gründerduos Harald Sükar und Christian Wimmer.

Beide bringen Erfahrungen aus der Systemgastronomie bzw. dem Bäckerei-Segment mit. Harald Sükar arbeitete in der Führungsriege bei McDonald’s Österreich als auch im Bäckerei-Imperium Kurt Mann. Seit 2006 ist er bei der Grazer Bäckerei Auer im Boot, die seine Ehefrau Birgit Sükar 2005 übernommen hatte. Seitdem steigerte das Ehepaar die Zahl der Filialen von 19 auf 29 und brachte gemeinsam mit Geschäftspartner Christian Wimmer (ebenfalls Ex-McD-Mann) im April 2010 in Zeltweg ein neues Gastro-Konzept auf den Weg: Papapico – ein Hybrid, der die Systemerfolgsbausteine von McDonald’s mit dem Handwerk und der Produktpalette des Backhandwerks verknüpfen soll.
Die Formel präsentiert sich als Freestander mit Drive-In-Schalter. Das Angebot kommt auf Getreide+Wasser-Basis daher: Pane, Pasta, Pizza, dazu auf der Getränkeseite diverse Kaffeespezialitäten sowie Kaltgetränke. Eine große Auswahl an süßen Back- und Konditorwaren und Eis ergänzt das Programm.

"Die Erfahrungen des Pilotstandortes in Zeltweg haben uns gezeigt, dass wir das Angebot ausweiten müssen", so Harald sükar. Will heißen, die Angebots-Eckpfeiler Pizza, Pasta und Panini bleiben bestehen, allerdings kommt mehr Abwechslung ins Spiel. In Form neuer Toppings, Saucen und Beläge. Auch in punkto Design legt man Hand an. Die Naturfarben im Inneren sollen beibehalten werden, nach außen soll der Auftritt cooler und straighter daher kommen.

700.000 EUR Umsatz (netto) peilt Sükar pro Betrieb an. Der Durchschnittsbon je Gast liegt aktuell bei etwa 5 EUR, die Frequenz pro Tag zwischen 250 und 300 Gästen. Hier will man bei 350 landen. Drive-Anteil: derzeit 10 %. 

Sükar und Wimmer bevorzugen Standorte an hochfrequentierten Plätzen, beispielsweise an Ausfallstraßen, in der Nähe von Fachmarktzentren usw. Anders als bei McD werden die Papapico-Filialen, deren Zahl sich 2010 noch auf sieben erhöhen soll, nicht zentral, sondern regional versorgt.

Sowohl den schnellen als auch den genussorientierten Gast wollen die Geniesserias ansprechen. Darum tritt man als Fullservice-Konzept auf, das nicht nur übers mediterran interpretierte Angebot, sondern auch durch erstklassigen Service ein entspanntes italienisch-österreichisches Lebensgefühl inszenieren und dem Gast Wohlfühlatmosphäre bieten soll.

„Wir haben von der Speiseauswahl über die Getränke bis zum Ambiente alles kombiniert, was hierzulande geliebt wird“, so die Papapico-Gründer. Zum Beispiel offeriert man speziell für eilige Autofahrer neue Spezialitäten wie die kleckerfreie 'Pizza im Stanizl' – und natürlich den unverzichtbaren 'Coffee to go'.
Langzeitplanung: 50 weitere Standorte in Österreich und Zentraleuropa sollen in den nächsten fünf Jahren eröffnet werden.

www.papapico.com

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