Großbritannien

Angebotsflexibilität – Schlüsselinstrument für 2013

Vor dem Hintergrund volatiler Foodpreise auf der Beschaffungsebene und der Tatsache, dass Preiserhöhungen beim gastronomischen Verbraucher nur bedingt durchsetzbar sein werden, gelte 2013 ‘Menu flexibility‘ als Schlüsselinstrument. So der britische Beschaffungsspezialist Lynx Purchasing.

In Großbritannien ist beispielsweise das Thema Kartoffeln hoch aktuell. Aufgrund einer schlechten Ernte sind die Großhandelspreise pro Tonne von 114 Pfund auf 245 Pfund gestiegen, und zwar im Vorjahresvergleich für das letzte Quartal.

Managing Director John Pinder vor Foodservice-Profis: „To an extent, pubs and restaurants are used to steady price increases across the board, but we’re moving into a new, volatile phase where there will be sudden, sharp spikes in the prices of particular commodities, as we’ve already seen with potatoes as a result oft he poor UK crop.“

Preissteigerungen treffen die Gastronomen insbesondere bei den sogenannten ‘Centre-Plate‘-Produkten, also Fleisch, Fisch, Gemüse, aber auch Milchartikel. Gastronomische Breitsortimenter tun sich in dieser Situation leichter als Monoprodukt-Anbieter, so die Erkenntnis. Wer sein Angebot flexibel handhaben kann, ist in Zeiten wie diesen im Vorteil.

Trotzdem, 2013 werden die meisten Restaurants, Cafés und Pubs nicht ohne Preiserhöhungen auskommen, so die zentrale Botschaft. Beziehungsweise: Verkleinerung der Portionen und/oder Einsatz von billigeren Food-Qualitäten.

www.lynxpurchasing.co.uk


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