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Compass meldet gutes erstes Semester

Die britische Compass Group meldet für das erste Semester des laufenden Geschäftsjahres zum Ende März 2008 ein Umsatzplus von 7,9 Prozent auf 5,58 Milliarden Pfund (7,02 Mrd. €); der Gewinn stieg um gut sieben Prozent auf 213 Millionen Pfund (270,6 Mio. €). Trotz eines schwierigen Umfeldes aufgrund steigender Lebensmittelkosten, ist es dem Caterer gelungen, sein Ergebnis weiter zu verbessern, was vor allem auf die von Chairman Roy Gardener seit zwei Jahren eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen ist (Besinnung auf das Core-Business und Verkauf von Selecta und SSP, Rückzug aus 35 unbedeutenden Märkten, Straffung des Management).



Compass Group ist derzeit in 62 Ländern präsent und konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007/ 2008 auf allen Märkten zulegen. In Nordamerika (40,6% des Gesamtumsatzes) stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 2,27 Milliarden Pfund (1. Sem. 06/07: 2,15 Mrd. £), Kontinentaleuropa konnte sogar um 14 Prozent auf 1, 48 Milliarden Pfund zulegen (1. Sem.06/07: 1,3 Mrd. £), während man sich in Großbritannien mit stagnierendem Umsatz von 965 Mio. £ zufrieden geben musste (1. Sem.06/07: 955 Mio. £).



Auch für das zweite Semester gibt sich das Compass-Management zuversichtlich und will den bereits im Jahr 2006 eingeleiteten Aktienrückkauf in Höhe von 400 Millionen Pfund fortsetzen. Den steigenden Kosten will man durch eine verbesserte Menüplanung, eine Reduzierung der Abfälle und ein Anheben der Tarife begegnen. Die Bekanntgabe der Ergebnisse wurde von der Londoner Börse begrüßt, wo die Compass-Aktie am 14. Mai um 4,60 Prozent zulegte.



www.compass-group.com

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