Starbucks

Drive-Thru-Offensive in USA

Rd. 60 % aller 1.500 in den USA für die nächsten fünf Jahre geplanten Starbucks-Neueröffnungen werden in die Kategorie Drive-Thru fallen. So das Unternehmen anlässlich der Bekanntgabe seiner Zahlen für das 1. Quartal 2012/13.


„Drive-Thrus bringen mehr Umsatz und Profit als klassische Stores“, erklärte Howard Schultz, Präsident und CEO. Aktuell sind laut Schultz gut ein Drittel der Company-Stores in den USA mit Drive-Thru ausgestattet, sie steuern überproportionale fast 45 % zu den operativen Erträgen bei.

Das abgelaufene Quartal (30. Dez.) war geprägt durch das bisher beste Feiertagsgeschäft in der 42-jährigen Geschichte der Company. Besonders das massiv promotete Thema Gift Cards lief sensationell, rein rechnerisch erhielt jeder 10. erwachsene US-Bürger eine Starbucks Gift Card.

Im Berichtsquartal konnte Starbucks ein Revenue-Plus (Revenues: im wesentlichen Eigenregie-Umsätze plus Franchiseeinnahmen) von 11 % auf 3,8 Mrd. US $ verbuchen. Der Umsatzzuwachs auf bestehenden Flächen lag bei 6 %.

Weltweit sollen im laufenden Jahr 1.300 neue Stores hinzukommen, davon rd. 600 in der Region China/Asia Pacific und ebenfalls 600 auf dem amerikanischen Kontinent. Ende Dezember lag die Zahl der Coffee Houses weltweit bei 18.278.

In der EMEA-Region, wo Starbucks mit insgesamt 1.876 Outlets vertreten ist, sanken die Revenues im abgelaufenen Quartal um 1 % auf 306,1 Mio. $. Es ist für die Marke weltweit die einzige Region mit negativer Umsatzentwicklung auf bestehenden Flächen: Die Same-Store-Sales fielen um 1 % - bei um 2 % gestiegenen Transaktionen, doch um 3 % gesunkenem Durchschnittsbon. Anzulasten sei dies, so Schultz, insbesondere Großbritannien mit seiner schwachen Ökonomie. Hier wie in Irland hat Starbucks sich von mehreren Standorten getrennt.

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