Russland

Dunkin' Donuts geht (wieder) an den Start

Heute eröffnet in Moskau der 1. von 20 fürs laufende Jahr geplanten Dunkin' Donuts-Betrieben. Man sieht sich sowohl im Coffee Shop- als auch im Backwaren-Business.


Dieses Mal partnert man mit Konstantin Petrov, einem russischen Immobilien-Entwickler, um für die Marke die besten Chancen zu finden.

Dunkin' war nach Öffnung der Grenzen bis 1999 schon einmal im russischen Markt präsent. Allerdings mit großen Verlusten und in einer Franchise-Partnerschaft, die so überhaupt nicht funktioniert hat. Ziel mit dem neuen Start ist es, im Feld der Coffeebar-Player eine signifikante Rolle zu spielen.

Dazu muss man wissen, dass die beiden führenden Coffeebar-Marken russischer Herkunft sind. Sie heißen Coffee House und Shokoladnitsa mit je rund 200 Units. Nummer 3 ist McCafé mit aktuell knapp 40 Units und dann kommt Nummer 4 Starbucks mit aktuell 31 Units nach weniger als 3 Jahren Marktpräsenz in Russland.

In USA generiert Dunkin' Donuts bereits 60 % seiner Erlöse mit Kaffee. Ob dies in Russland so sein wird, weiß man noch nicht. Experten gehen davon aus, dass diese  Quote bei etwa 30 % liegen dürfte. Warum? Frequenzschwerpunkte mittags/nachmittags - abends - nicht morgens.

Andererseits, Donuts sind in Russland noch weitgehend unbekannt bzw. werden als sehr süß eingestuft.

Ein anderer großer Name beweist allerdings, dass die Russen auf süße Angebote stehen, nämlich Baskin-Robbins. Die Eiscreme-Kette zählt im östlichsten Markt Europas knapp 150 Shops und ist damit nach McDonald's zahlenmäßig (Anzahl Units) die Nummer 2 westlicher Herkunft.

http://www.dunkindonuts.com/

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