USA

Facebooker lieben Sandwiches und kritisieren Burger

Allen Befürchtungen negativer Publicity zum Trotz ernten amerikanische Fast Food-Restaurants in sozialen Netzwerken wie Facebook sehr viel Liebe von ihren 'Fans'. Das ergab eine jüngst veröffentlichte Studie namens 'Public Opinion on Fast Food Chains in the U.S. on Social Media' des Unternehmens Amplicate: 70 % aller Meinungsäußerungen über die Quickservice-Industrie hatten in den vergangenen Jahren einen positiven Tenor.
"Wenn die Leute online über die großen Ketten wie McDonald's, Popeyes oder Burger King reden, bewerten wir die Meinung und sammeln alle Trends und Statistiken, die dahinter stecken", erklärt Amplicate-CEO Juan Alvarez, der ein komplexes System einsetzt, um die Statements auf Facebook und Twitter zu sammeln und auszuwerten.

Laut der Studie erntet Subway die meisten positiven Kommentare - 83 % der Nutzer äußersten sich wohlwollend. "Möglicherweise, weil Sandwiches generell bei der Online-Community ein sehr positives Image haben", vermutet Alvarez. Popeyes Louisiana Kitchen erzielte das zweitbeste Ergebnis.

Weniger rosig dagegen das Bild bei den Burger-Riesen: Burger King landete mit 47 % auf dem letzten Platz der untersuchten Systeme, noch hinter McDonald's und Wendy's auf den unteren Rängen. "Das heißt nicht, dass die Menschen keine Burger mögen", erläutert Alvarez, "aber sie haben sich in den vergangenen 12 Monaten mehr über dieses als über jedes andere Produkt beschwert, was allerdings auch an der schieren Größe des Marktes liegen könnte."

Die Aktivitäten in Social Media sollten konsequente und permanente Interaktion mit der Zielgruppe beinhalten, empfiehlt der Forscher den Unternehmen, die über ihr Ergebnis möglicherweise enttäuscht sind, "nur dann kann man wirklich verstehen, was diese dort sagt und worum sie sich Gedanken macht." Und danach zu handeln: "Wenn McDonald's beispielsweise Popularitätssprünge macht, sobald Frucht- und Gemüse-Produkte im Netz angekündigt werden, sollten sie darüber nachdenken, mehr von diesen gesunden Offerten ins Angebot zu nehmen."

www.amplicate.com

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