L’Osteria

Feiert Österreich-Premiere in Linz

Am gestrigen Donnerstag war es so weit: offizielle Eröffnung der ersten L’Osteria außerhalb Deutschlands. Der Premiere-Standort in der Linzer Altstadt zählt 150 Innenplätze und einen geräumigen 'Gastgarten' mit 120 Außenplätzen – das historische Gebäude hat zuvor lange Jahre ein Wienerwald-Restaurant beherbergt.

Investiert wurden hier rd. 1,2 Mio. EUR – unter anderem war die Installierung der offenen Küche in den historischen Mauern ein aufwändiges Unterfangen. Das Ergebnis: ein wahres Schmuckstück. Die L’Osteria-Unternehmer Klaus Rader und Friedemann Findeis rechnen mittelfristig mit Umsätzen von mindestens 2,5 Mio. EUR, der Break Even sei bei ca. 1,6 Mio. EUR netto gesichert, so Rader. „Wir sind alle sehr gespannt, wie das Konzept in Österreich angenommen wird!“ 

Ein zweiter Standort für das italienische Fullservice-Format zeitgeistigen Zuschnitts soll bald folgen, bevorzugt in Wien. Und angesichts der Resonanz, die L’Osteria in Deutschland findet, dürfen die Macher optimistisch sein: Die jüngste Neueröffnung im Münchener Künstlerhaus, seit Februar 2011 offiziell am Netz, erwirtschaftet bei 180 Innen- und ebenso vielen Außenplätzen inzwischen monatlich knapp 400.000 EUR brutto und liegt damit weit über den Erwartungen. Bei Durchschnittsbons von rd. 11 EUR entspricht das mehr als 1.000 Gästen pro Tag. Besonders erfreulich: „Der bestehende Betrieb in der Leopoldstraße – unser bisheriges Flaggschiff mit 3,6 Mio. EUR Brutto-Erlösen im letzten Jahr – profitiert mit. Dort verbuchen wir Umsatzsteigerungen von 10 %.“

In Deutschland wird, voraussichtlich Ende August/Anfang September, eine weitere L’Osteria am Frankfurter Westhafen vor Anker gehen. Mit einiger Verspätung – ursprünglich sollte schon im Mai Eröffnung sein. Man hofft täglich auf die Baugenehmigung für den dann größten Betrieb der Marke mit 220 Innenplätzen und großzügiger Terrasse am Mainufer.

Noch 2011 wird ein Freestander in Düren das erste Outlet-Dutzend voll machen.

www.losteria.de
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