Großbritannien

Fish & Chips-Branche in Gründerzeitstimmung

Während auch in Großbritannien die Gastronomie unter der Wirtschaftskrise leidet und Woche für Woche über 50 Pubs schließen müssen, erleben die Fish & Chips-Restaurants genau das Gegenteil. Die Nachfrage ist in der Rezession stetig gewachsen, belegt eine Studie des Marktforschers NPD Crest.
Etwa 9.000 Fischbratereien - oder wie die Briten liebevoll sagen: Chippies - mit rund 85.000 Beschäftigten gibt es gegenwärtig in Großbritannien. Immerhin noch so viele, das nahezu jeder Ort seine Fisch-Location sein eigen nennen darf. Denn auch diese Branche erlitt in den vergangenen Jahren deutliche Image- und Nachfrageeinbußen. Hamburger- & Pizza-Formeln stahlen dem britischen Traditionsgericht die Show.

Doch nun scheint es bergauf zu  gehen. Die National Federation of Fishfriers spricht von einer Trendwende und von so vielversprechenden Umsätzen wie schon lange nicht mehr. Tatsächlich registrierte die Verbandsstatistik rund 150 Neueröffnungen in den letzten zwölf Monaten. Das Fisch-und-Chips-Geschäft sei darum für Existenzgründer so attraktiv, weil die Investitionen und damit das Risiko überschaubar seien, konstatiert man seitens des Verbandes. 200 Anmeldungen für einen 3-tägigen Einsteigerkurs meldet die Verbandsschule 2009, im vergangenen Jahr waren dies nur 90.

www.federationoffishfriers.co.uk



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