Schweiz

Horeca-Bedeutung im Tourismus

Die Jahresausgaben von Touristen in der Schweiz betrugen 2012 insgesamt 35 Mrd. sfr. Doch: Nur ein Bruchteil dieses Betrages landet in Hotellerie und Gastronomie. Dies ergibt sich aus einem so genannten Satellitenkonto Tourismus, wo die zentralen volkswirtschaftlichen Zusammenhänge recherchiert und gezeigt werden.

Von 100 Franken, die ein Tourist in der Schweiz ausgibt, landen gerade einmal 13 Franken in der Hotellerie und 14 Franken in der Gastronomie. Fast ebenso viel wie für das Gastgewerbe geben die Gäste fürs Reisen im Land aus. Und am meisten lassen sie für das liegen, was die Statistik ‘tourismusverwandte und nicht tourismusspezifische Produkte‘ nennt. Sprich, der Kauf von Souvenirs, Uhren usw.

Das Satellitenkonto zeigt einerseits die geringer werdende volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus. Andererseits die Schere, die zwischen Wertschöpfung und Produktivität aufgeht – heißt es.

Mit 146.000 Vollzeitstellen hatte der Sektor 2009 eine Nachfrage von gut 33 Mrd. Franken erfüllt. 2012 war diese Nachfrage fast 2 Mrd. Franken höher, aber die Zahl der Stellen habe nicht zugenommen.

Im Klartext, so die Analyse: Weniger Leute arbeiten im Gastgewerbe mehr, holen dabei aber weniger heraus. Und dies ist eine statistische Analyse, die in vielen Regionen und Betrieben zu sehen sei.

www.gastrojournal.ch


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