Neue Bildgalerie

Indien

Nach Shanghai, Dubai und Marokko jetzt eine weitere Bildgalerie im cafe-future.net: Indien. Hauptsächlich Bangalore, Goa und Mumbai – von Fast Food bis Fine Dining, von 20 bis 2000 Rupien pro Mahlzeit (0,34 € bis 33,65 €). Gezeigt werden über 500 Aufnahmen. In erster Linie geht es um Food und Foodservice, aber natürlich auch um Land und Leute. Märkte, einfache Essstände, lokale, nationale und internationale Restaurantketten, Gastronomie in 5-Sterne-Hotels sowie ein Besuch bei Metro C & C.

Indien ist in aller Munde – neben China die zweite riesengroße aufsteigende Gesellschaft/Volkswirtschaft in Asien. Indien war Partnerland der letzten Buchmesse in Frankfurt, Indien wird Partnerland der nächsten ITB in Berlin sein. 2006 waren kulinarische Indien-Aktionen in zwei Fällen besonders erfolgreich: bei Globus in der Schweiz und im Restaurant Brenner in München.

Indische Küche, richtiger gesagt, die vielen regionalen indischen Küchen haben starken Charakter, hohe Eigenständigkeit. Will heißen, toll viel Erlebnis und Ess-Abenteuer für den Verbraucher.

Natürlich, Indien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Für Hunderte Millionen Menschen bedeutet dies kaum mehr als täglich einigermaßen satt werden. Aber Indien ist eben nicht nur arm. Da fand in den letzten zehn Jahren eine Entwicklungsexplosion statt. Über 200 Millionen Bürger werden zum Mittelstand gezählt, und der ist voller Erwartungshaltung an die Zukunft und voller Konsumlust.

Einige Beispiele: 2001 wurde in Mumbai (frührer Bombay) das allererste Shoppingcenter des Landes gebaut, heute gibt's bereits Dutzende davon. Sieben Tage die Woche, von morgens 11 Uhr bis Mitternacht geöffnet – 10 bis 20 % Umsatzanteil für die Gastronomie.

Oder: Importierte alkoholische Getränke sind 'in' – vorneweg Wein und Whisky. Gleichzeitig: Man hat angefangen, Reben zu pflanzen. Indien will auch ein Weinland werden – sowohl die weißen als auch die roten Angebote schmecken bereits heute ausgesprochen gut.

Und wenn wir schon bei Getränken sind: Unter allen Restaurantketten kommen in dem Teetrinker-Land aktuell Kaffeebar-Konzepte am schnellsten vorwärts. Die bekanntesten einheimischen Marken zählen schon 100 Outlets und mehr – 2007 steigt Starbucks ein.

Ja, für ein Indien-Special in FoodService Europe & Middle East waren wir acht Tage vor Ort, haben recherchiert und fotografiert und unheimliche Eindrücke mit nach Hause genommen. Mit am meisten beeindruckt haben uns die Warmherzigkeit und die Klugheit unserer Gesprächspartner.

Es lohnt sich definitiv, sich kulinarisch mit diesem Subkontinent zu beschäftigen.

Lese-Empfehlung für den Globalisierungshintergrund: 'Die Welt ist flach' von Thomas L. Friedman (Suhrkamp), seit ein paar Monaten in deutscher Übersetzung auf dem Markt. 3. Pulitzerpreis für Friedman (The World is flat).

Die Bilder stammen von drei Fotografen: Helmut Haase (The Fun Food Connection, www.haase-image.com), Marianne Wachholz & Gretel Weiß (food-service/FoodService Europe & Middle East). Erstellt hat die Bildgalerie Stefanie Maurer (Deutscher Fachverlag).

Und jetzt: Gönnen Sie sich Zeit zum Schauen, lassen Sie sich inspirieren, überlegen Sie in die Zukunft.

Die Bildgalerie erhebt keinerlei Anspruch auf Ausgewogenheit oder gar Vollständigkeit – unter anderem waren wir nur im Süden, nicht im Norden Indiens. Aber ein kraftvoller Einstieg ins Thema ist sie definitiv.

Bildgalerie Indien

Bildgalerie Marokko
Bildgalerie Shanghai
Bildgalerie Dubai


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