USA

KFC testet ’Grilled’ neben ’Fried’

Die Nachricht ist definitiv keine kleine: In der 60-jährigen Geschichte von KFC bekommen Franchisenehmer jetzt erstmals die Option, ihren Store dahingehend zu repositionieren, dass er künftig den Titel ’Kentucky Fried & Grilled Chicken’ trägt. Seit kurzem laufen in USA erweiterte Tests, die im Bestfall 2009 komplett ausgeweitet werden sollen. San Diego (Kalifornien) und Colorado Springs (Colorado) sind die initialen Testmärkte, wo vor 30 Monaten begonnen wurde, neben dem frittierten auch ein gegrilltes Sortiment an Geflügelprodukten zu offerieren.



KFC hat in den letzten zehn Jahren mehrfach versucht, eine Nonfried-Linie zu etablieren, stets ohne Erfolg. Doch dieses Mal seien die Vorzeichen deutlich besser, heißt es im Headquarter. Letztlich laufen die Tests auf eine generelle Modernisierung der Marke hinaus.



Es bleibt beim klassischen KFC-Geflügel-Schnitt. Neu sind die drei Marinaden Rosmarin-Zitrone, Orange-Chili und Honig-Barbeque. Neben der Druckfriteuse steht den Testbetrieben ein Kombidämpfer (Convection-Steam Oven) zur Verfügung – vollautomatische Garprogrammsteuerung sowie vollautomatische Reinigung. Genau besehen handelt es sich also um gebratene Hähnchenteile. Pro Charge können 80 Stücke gegart werden, der Prozess dauert rund 22 Minuten.



Verglichen mit der frittierten Lösung enthalten die gegrillten Geflügelstücke 50 % weniger Kalorien und bis zu zwei Drittel weniger Fett, so die offiziellen Daten.



David Novak, Chairman von YUM! (Muttergesellschaft von KFC), nennt die neuen Grilled Chicken das Herzstück einer Marken-Repositionierung, die dringend notwenig sei.



Es heißt, Franchisenehmer, die in den ersten Tests mitgewirkt haben, seien enthusiastisch begeistert – sowohl über das neue Sortiment als auch über den vollautomatisierten Garprozess.



Im Bild eines der ersten runderneuerten Restaurants mit KFC-Präsident Gregg Dedrick davorstehend.



www.yum.com
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