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Marks & Spencer wird immer gastronomischer

‚Food & Eating Out’ wurden von dem britischen Handelsunternehmen Marks & Spencer (M&S) als Schlüssel-Wachstumsfeld identifiziert. CEO Stuart Rose will die jüngst wieder fit gemachte Traditionsmarke verstärkt ins Außer-Haus-Business tragen. Es gibt bereits 210 Café Revive-Outlets in M&S Handelshäusern, doch das ist den Profis für Textilien und Premium-Food zu wenig. Folgendes wird getestet:
  • Erstes Fullservice-Restaurant in einem M&S-Handelsgeschäft in Newcastle.
  • Eat Over Delis: Fast Casual-Betriebstyp. Aktuell vier Stores in London im Test.
  • Hot Food To Go: Alles, alles take-away. Zwölf Units bereits am laufen.
  • M&S Kitchen: So der Name für eine geplante Kette von Cafés im oberen Marktsegment. Der erste Betrieb soll in einen existierenden M&S-Store im Whitefriars Shopping Center in Canterbury integriert werden. Wenn der Test funktioniert, könne man sich hunderte M&S-Kitchens vorstellen, so das Spitzenmanagement. Nebenbei, Betreiber des neuen Betriebstyps soll Compass (Contract Catering) sein.
  • M&S Simply Food: Davon gibt es aktuell 187 Stores in Großbritannien. Jüngste Tests an BP-Tankstellen waren erfolgreich, langfristig sieht M&S in dieser speziellen Standortkonstellation 200 weitere Units.
Dass M&S immer größeren Appetit auf den Außer-Haus-Markt hat und gleich mehrere Vertriebslinien ins Rennen schickt, gilt in Großbritannien als starke Botschaft für den Gastro-Markt. Schließlich ist das Unternehmen sozusagen der Erfinder von Ready-to-eat-Offerten/Menüs in Handelsregalen.

www.marksandspencer.com

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