Starbucks USA

Mit Schiffscontainern auf Drive-through-Kurs

Starbucks hat zum ersten Mal seit 2003 einen großen Store-Relaunch präsentiert. In ausrangierten und umgebauten Schiffscontainern werden neue Drive-through-Einheiten untergebracht. Der Pilot-Standort dieser Art befindet sich bereits seit 2011 in Seattle, dem Unternehmenssitz. Im September 2012 stellte die weltweit größte Kaffeebar-Marke das aktuelle Modell für den Roll-out in Denver vor.

Starbucks will in den kommenden fünf Jahren 60 % der 1.500 Eröffnungen in den USA als Drive-throughs konzipieren. Arthur Rubinfeld, Starbucks-Kreativ-Direktor, schätzt, dass der Anteil an Schiffscontainer-Units in die Hunderte gehen könnte.

Einige der Container-Locations werden Mikro-Drive-throughs sein – auf lediglich rund 40 qm. Mit diesem geringen Flächenbedarf kann Starbucks Hochfrequenz-Standorte besetzen, die anders unerreichbar wären.

Andere wiederum werden intern als ‘Hammerheads‘ bezeichnet: Zwei Container werden übereinander gestapelt und umfassen dann etwa 55 qm. In Portland wird ein erster dieser Art im Lauf der nächsten Wochen an den Start gehen. Verkehrsader wird hier ein belebter Fahrradweg sein.

Rubinfeld: „These stores are allowing us to fill in a market where we have multiple stores already.“

Alle Container-Einheiten sind LEED-zertifiziert.

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