Niederösterreich

Neuer Bundesheer-Zentralküche fehlen die Köche

Die Diskussionen um den Bau einer neuen Zentralküche für Niederösterreichische Soldaten wollen nicht abbrechen. Die Küche ist fertig aber jetzt fehlt es offensichtlich an Fachpersonal.

Am kommenen Montag soll in der Maximilian Kaserne in der Wiener Neustadt die offizielle Einweihung stattfinden. Laut Informationen des Online-Nachrichtendienstes kurier.at hat sich dazu auch der Verteidigungsminister Norbert Darabos angesagt. Allerdings gibt es offensichtlich erhebliche Anlaufschwierigkeiten im praktischen Betrieb. Es fehlen Köche. Drei Personen seien derzeit mit der Essenszubereitung beschäftigt, nötig seien mindestens elf. "Uns fehlt schlicht und einfach gesagt das Personal", zitiert der Kurier den Militärkommandanten Rudolf Striedinger.

Ab Anfang des Jahres sollte in der Wiener Neustadt im Cook & Chill-Verfahren gekocht werden. Mittelfristriges Ziel ist die Belieferung sämtlicher 23 Kasernen in Niederösterreich und im nördlichen Burgenland mit etwa 10.000 Tagesportionen. Derzeit könne nur der Raum Wiener Neustadt und die Kaserne Großmittel versorgt werden. Und der Militärkommandant kann kaum Verbesserung versprechen. "Das Bundesheer muss sparen, auch im Personalbereich. Ich weiß nicht, woher wir die nötigen Kapazitäten bekommen sollen". Dabei ist es der ausgesprochene Wunsch des Ministers, dass für den Küchenbetrieb keine Soldaten herangezogen werden sollen.
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