Bocuse d’Or

Rasmus Kofoed bester Koch der Welt – skandinavischer Triumph

Rasmus Kofoed ist der beste Koch der Welt. Der dänische Meisterkoch, der das Restaurant Geranium in Kopenhagens Parken-Stadion betreibt, gewann den begehrten Titel im Rahmen des ‘Bocuse d’Or’ im französischen Lyon. Das zweitägige internationale Wettkochen, das nach dem 84-jährigen Küchenrevolutionär Paul Bocuse benannt ist, gilt unter Experten als Olympische Disziplin für Spitzenköche.
 

Der 1974 geborene Kofoed überzeugte die hochkarätige Jury mit einem aufwändigen Zehn-Gänge-Menü und vier Soßen. Insgesamt erhielt Kofoed allein für sein Fleischgericht 58 von 60 möglichen Punkten. Auch mit seinem Fischgericht mit Seeteufel, Kaiserhummer, Krabben und anderen Spezialitäten sowie mit ökologischen Roten Beten und eingemachten Steinpilzen wusste der Fan regionaler Zutaten der Saison zu überzeugen.

 

Neben dem Titel ‚Bester Koch der Welt’ erhielt Kofoed eine goldene Statue sowie ein Preisgeld von 20.000 EUR.

 

Skandinavischer Triumph: Von den insgesamt 24 Teilnehmern belegten Tommy Myllymaki aus Schweden den zweiten und Gunnar Hvarnes aus Norwegen den dritten Platz. Deutschland landete auf Rang 8 – nach Frankreich, Finnland, der Schweiz und Island.

 

Im vergangenen Jahr konnte sich Rasmus Kofoed bereits den 'Bocuse d'Or Europe' sichern, 2005 und 2007 wurde er Bronze- bzw. Silbermedaillengewinner des Wettbewerbs.
www.bocusedor.com/2011

www.geranium.dk
 

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