Emerging Markets

Yum! sieht sich als Leader

Yum! Brands (KFC, Pizza Hut & Taco Bell) wachsen in Schwellenländern stärker als alle Quickservice-Wettbewerber.  Das ist die Botschaft von Rick Carucci, CFO von Yum! Brands bei einer Investor-Konferenz.


Aktuell steht jedes 2. Yum!-Restaurant im internationalen Geschäft (außerhalb USA) in einem Schwellenland. Und als solches wird eine Nation definiert, deren Bruttoeinkommen pro Person und Jahr weniger als 12.000 US-Dollar beträgt. Will heißen, dazu gehören unter anderem China, Indonesien, Malaysia, Indien, Russland, Vietnam und Brasilien.
Der CFO: "In den letzten fünf Jahren - 2004-2009 - hat Yum! in diesen Märkten über 4.000 neue Betriebe erstellt. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 12 %."

Das Wesentliche an Emerging Markets sind folgende Tatsachen: hohe Wachstumsraten der Wirtschaft, boomende Mittelklasse mit interessanten Gastro-Ansprüchen sowie überdurchschnittlich große Chancen für westliche Marken. Besonders groß ist der Erfolg von KFC in China.

Carucci betont, dass man im Schnitt zehn Jahre benötigt, um in einem neuen Land den Meilenstein von 100 Betrieben zu erreichen. Und dies sei dann der Punkt, wo es aus Konzernsicht auch ökonomisch richtig spannend wird. Warum? "Man kennt den Verbraucher und der Verbraucher kennt die Marke, man hat Erfahrung mit Supply-Chain-Effizienz und man kann ohne allzu große Streuverluste TV-Werbung machen."

Lange Rede, kurzer Sinn: Investitionen in Schwellenländer sind Langzeit-Investitionen mit überproportional großen Perspektiven. Es geht stets darum, heute die Basis für eine Führungsposition von morgen zu legen.

http://www.yum.com/

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