Coffeeshop Company

neue Stores in China, Libyen, Aserbaidschan

Die österreichische Coffeeshop Company erobert immer neue Märkte. Vor kurzem eröffnete in Shanghai das erste chinesische Outlet der Kaffeebarkette aus dem Hause Schärf. Demnächst soll das zweite folgen. Ebenfalls kurz vor dem Start: die erste Unit in Libyen und ein Flagship-Store in der asberbaidschanischen Hauptstadt Baku. Insgesamt zählt das Franchisesystem zurzeit 207 Shops. „Mittelfristig werden wir es kaum vermeiden können, dass die Zahl auf 500 wächst“, so Geschäftsführer Reinhold Schärf.

„Wir sehen in China ein enormes Potenzial“, erklärt Schärf. Die Eroberung des Marktes will er jedoch mit Augenmaß angehen: „Fehler sind hier nicht erlaubt.“ Man müsse als westliches Unternehmen den chinesischen Behörden ohnehin erst einmal beweisen, dass man franchisefähig ist, indem man eine Zeit lang 1-2 Läden als JV mit einem Partner betreibe. „Aber unser Konzept stößt auf viel Interesse“, so Schärf, „wer weiß, welche Überraschungen es in der nächsten Zeit gibt.“

Am meisten Freude mach dem Unternehmer im Moment die Entwicklung seiner russischen Coffeeshop-Company-Outlets: „Wir haben dort tolle, sehr disziplinierte Franchisepartner, die in den nächsten fünf Jahren bestimmt an die 100 Units eröffnen werden.“ Nachdem man sich dort zunächst auf St. Petersburg konzentriert hat, sollen nun vier Stores in Moskau ans Netz gehen.

Ein wenig Sorgen macht dagegen die deutsche Abteilung: „Unsere Entscheidung, in erster Linie auf Standorte in Shopping Centern zu setzen, hat sich mit dem Inkrafttreten des Rauchverbots als unglücklich erwiesen“, erklärt Schärf. „Wir haben dort keine Außenflächen und die Klientel, die zum Kaffee gern eine Zigarette raucht, fehlt uns.“ In Zukunft will sich der Kaffeemaschinenhersteller hierzulande vermehrt auf den Vertrieb seiner Kaffee- und Baristakonzepte konzentrieren.

www.coffeeshopcompany.com
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