Basel

tibits Nr. 4 geht am 13. November ans Netz

Der jüngste Betrieb der vegetarischen Fast-Casual-Formel, ein Gemeinschaftsprojekt der Gebrüder Frei und Rolf Hiltl, ist auch gleichzeitig der größte: rund 400 qm Gastfläche, 175 Innen- und 130 Außenplätze. Der Standort könnte besser kaum sein – das ehemalige Kino liegt im Dreieck von Shopping, Kultur und Arbeitsraum direkt im Herzen von Basel.

Zum ersten Mal traut man sich, zwei Etagen zu belegen. Verbunden werden Erd- und Obergeschoss von einer Treppe und 7 m langen Sichtbetonpfeilern. Die Gestaltung trägt wie auch in den tibits-Betrieben Zürich (Start 2000), Winterthur (2002) und Bern (2003) die Handschrift der Architekten Oberholzer & Brüschweiler, Küsnacht, und die der britischen Interior-Designerin Tricia Guild – wobei jedes Restaurant ein gestalterisches Unikat ist. Während z.B. in Zürich schwarze Plüschverzierungen auf weißem Grund Kontraste setzen zu den Stoffen in kräftigen Farben, heißen die Leitfarben in Basel Grün und Anthrazit.

Ebenfalls einmalig und eine konzeptionelle Weiterentwicklung ist die Integration einer Kaffeebar samt Patisserie-Theke im ersten Stockwerk. Außerdem haben beide Etagen eine bKinderspielecke zu bieten. Weitere Lernschritte? „Der Teufel steckt tatsächlich im Detail“, sagt Daniel Frei. Und so wurde vor allem an Kleinigkeiten gearbeitet. Zum Beispiel gönnt man sich nun ein deutlich längeres Buffet. Nicht um mehr Food-Offerten unterzubringen, sondern um Gästen mehr Bewegungs- und Bedienfreiheit zu ermöglichen. Insgesamt haben die Unternehmen in ihr jüngstes Baby eine 7-stellige Summe investiert, und auch der Umsatz soll sich auf Mio.-Niveau bewegen. Ein durchaus realistischer Plan, wenn man täglich mit mindestens 1.000 Gästen rechnen darf – so zumindest die Erfahrung in den bestehenden Betrieben.

Und wie geht’s weiter? „London wird immer konkreter“, sagt Frei. Momentan stecke man in zwei Vertragsverhandlungen. „Wenn alles glatt läuft, werden wir 2008 zwei Betriebe in der britischen Metropole eröffnen.“ Drei weitere sollen später folgen. Darüber hinaus liebäugelt man mit St. Gallen, Luzern, Genf und Lausanne. Und auch Deutschland ist wieder ins Expansionsvisier gerückt. Allerdings ist Franchising kein Thema, vielmehr geht es um langfristige Partnerschaften, die in eine Beteiligung am Unternehmen münden könnten. Die Devise ist und bleibt, organisch zu wachsen.

www.tibits.ch

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