Arena One

10.000 begeisterte Gäste in Sotschi

Von den sportlichen Ereignissen bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi hat das Team des Münchener Hospitality-Experten Arena One wenig mitbekommen. Während andere an den einzelnen Sportstätten mit den Aktiven mitfieberten, lief das Team im Bolshoy Ice Dome zu Höchstleistungen auf. Dennoch bleiben die Spiele für das 80-köpfige Team ein unvergessliches Erlebnis. Jetzt sind die letzten Team-Mitglieder nach einem Jahr Vorbereitungszeit, zehn Wochen Aufenthalt in Sotschi und 10.000 begeisterten Gästen wieder in München gelandet.

Das Münchner Unternehmen, das seinen Ursprung unter anderem in den Olympischen Spielen von 1972 hat, verantwortete im Auftrag der International Ice Hockey Federation (IIHF) die Hospitality im 'House of Hockey', in dem angrenzenden 'Protocol Room' sowie in der 'NHLPA Lounge'.

Arena One zeichnete dabei für die Planung und Umsetzung sowie das Speisenkonzept im 'House of Hockey'  verantwortlich. Die Räume wurden im Vorfeld der Spiele architektonisch neu gestaltet. Wände wurden herausgerissen und eingezogen, neue Türen fanden ihren Platz und das Lichtkonzept wurde perfekt auf die einzelnen Räume sowie ihr Interieur ausgerichtet.

Bei dem futuristischen Eispalast handelte es sich nicht um ein öffentliches Lokal, das für jeden beliebigen Gast zugänglich war. Vielmehr dinierten dort die Funktionäre und Eishockeyspieler der Nationen, die sich für das olympische Endturnier qualifiziert hatten. Die Stars der nordamerikanischen Profiliga NHL gingen hier genauso ein und aus wie deren Trainer und Verbandsfunktionäre.

Noch eine Stufe exklusiver ging es in der Präsidenten-Loge, dem Protocol Room zu. Dieser Gastraum für etwa 20 Personen war in das House of Hockey integriert und hochrangigen Gästen wie dem IOC-Präsidenten Dr. Thomas Bach, seinem Amtsvorgänger Jacques Rogge oder Fürst Albert von Monaco und Prinz Frederick von Dänemark vorbehalten. „Begeistern konnten wir unsere Gäste jeden Abend aufs Neue, auch wenn hinter den Kulissen die Herausforderungen manchmal enorm waren.“, berichtet Frank Dittmann, verantwortlicher Projektleiter von Arena One.

Wie bei den meisten internationalen Events zählt die Logistik mit zu der größten Herausforderung, so auch wieder in Sotschi: „Mein ganz persönliches Highlight war die Anlieferung unseres Bestecks“, erzählt Frank Dittmann. „Morgens um neun Uhr kam der LKW im Olympiapark an. Um diesen durch die drei Sicherheitskontrollen zu bekommen, mussten wir den LKW an jedes Mal komplett aus- und wieder einladen. Der Grund: die Messer und Gabeln wurden fälschlich als nukleares Material identifiziert. Um zwei Uhr nachts konnten wir das Equipment dann endlich an der richtigen Stelle ausladen“, führt Frank Dittmann schmunzelnd aus.

Kulturell und sprachlich gab es darüber hinaus einiges zu bewältigen: Verträge und Dokumente waren meist nur in kyrillischer Schrift verfasst, man traf nur wenige englischsprachige Ansprechpartner vor Ort. „Wir hatten eine Kollegin im Organisationskomitee, die russische Muttersprachlerin ist und ebenfalls die deutsche Sprache perfekt beherrscht. Sprachliche sowie kulturelle Barrieren konnten wir somit auf ein Minimum reduzieren“, fügt Frank Dittmann hinzu.

www.arena-one.com



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