Cha chá Schweiz

18 Mio. sfr mit 10 Betrieben

Im Juni eröffnete die Genossenschaft Migros Aare in Baden das 10. Restaurant ihrer thailändischen Quick Casual Formel cha chá, darunter einmal Betriebsgastronomie. Für 2014 prognostiziert Karl Neff, Leiter Gastronomie GMA & CEO cha chá AG, etwa 18 Mio. sfr Umsatz (netto) für 10 Outlets, von denen zwei erst im Mai (Zürich Talstraße) und Juni (Baden) eröffneten.

Seit 2008 expandiert die Genossenschaft Migros Aare mit cha chá in der deutschsprachigen Schweiz – anfangs als Lizenznehmer, seit 2012 im Besitz der Markenrechte.
cha chá ist thailändisch und bedeutet je nach Aussprache ‘Alles wird gut‘ oder ‘langsam, langsam‘. Die Konzeptphilosophie „Positive Eating“ kultiviert die Idee von leichtem Essen auf der Basis frischer Zutaten aus der Region, die in der offenen Küche à la minute zubereitet werden. Die Formel bringt die Einflüsse und Rezepturen der thailändischen Küche mit den veränderten Ansprüchen der westlichen Konsumenten – den Schweizer Gästen – überein.

Zielgruppe ist eine ernährungsbewusste Klientel – mittags ein urbanes Business- und Shopper-Publikum, abends Frauen und junge Menschen, die gastronomische Erlebnisse suchen, die man bedenkenlos genießen kann: gesund, schnell und zu akzeptablen Preisen. Pate standen die thailändischen Garküchen (Street Kitchen) asiatischer Großstädte.

Auch in den cha chá-Restaurants können die Gäste den Köchen bei der Zubereitung im Wok über die Schulter schauen. Currys, Nudel-Gerichte, Gebratenes und thailändische Salate (jeweils vier Offerten) bilden das Herzstück des Angebots, in dem auch Suppen und Vorspeisen nicht fehlen. Bestseller sind zum Beispiel Grünes und Rotes Curry sowie Nuea Pad Pak Broccoli (gebratene Rindfleischstreifen) auf der Food- sowie hausgemachte Ice Teas auf der Getränkeseite. Durchschnittsbon: 23,50 sfr.
Auch in puncto Ambiente bietet cha chá eine gelungene Verbindung von Fernost und West: modernes, westliches Interieur und asiatisches Flair ohne vordergründige Exotik mit dem Ergebnis einer hellen und kommunikativen Atmosphäre.

„Das Schwierigste ist für uns die Standortsuche“, erklärt Karl Neff. „Die Formel braucht am besten 1a, b oder zumindest 2a-Lagen mit starker Business-Frequenz mittags und Ausgeh-Klientel abends.“ Bei 250-500 qm liegt der Flächenbedarf, denn den Sitzplatzbedarf beziffert man auf 120-250 Plätze innen plus nochmals ein Drittel davon außen – so die Faustformel.
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Umsatzstärkste Tage sind Freitage und Samstage versus Montage und Dienstage. „Samstags kann die durchschnittliche Tagesgästezahl von 2.100 auch mehrfach übertroffen werden.“
Aufgrund des Erfolgs werden weitere Standorte gesucht. Mitte 2015 ist die Eröffnung des 11. Standortes in Biel geplant, bis 2017 sollen 15 Outlets am Start sein – Umsatzziel 30 Mio. sfr.

www.eatchacha.ch

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