Starbucks

379 Teavana-Stores schließen / Quartalsbericht 3/17

Von seinen auf Tee fokussierten Stores trennt sich nun Starbucks. Alle 379 Teavana-Outlets werden schließen. Die rund 3.300 Mitarbeiter sollen in anderen Starbucks-Standorten weiterbeschäftigt werden. Viele der häufig in Shopping Malls untergebrachten Shops liegen anhaltend unter den Erwartungen, begründet das Unternehmen. Die meisten werden bis zum Frühling 2018 schließen.

Im dritten Quartal 2017 (Ende 2.7.) konnte Starbucks global die Umsätze auf vergleichbaren Flächen um 4 % anheben. In den USA stieg der Wert um 5 % aufgrund eines fünfprozentigen Anstiegs des Durchschnittsbons. In China erhöhte sich der Erlös auf vergleichbaren Flächen um 7 %, getrieben von 5 % mehr Transaktionen.

Die Net-Revenues sind um 8 % gewachsen auf 5,7 Mrd. US-$.

Starbucks berichtet ein Plus von global 575 Stores auf nunmehr 26.736 Coffee Houses in 75 Ländern.

Einzig die Umsätze in der EMEA-Region (Europa-Middle-East-Afrika) weisen mit minus 9 % eine negative Entwicklung auf. Starbucks begründet den Wert mit dem fehlenden Deutschland-Geschäft der unternehmenseigenen Kaffeebars, die im April 2016 an die polnische Restaurant-Gruppe Amrest verkauft wurden. Zudem habe es laut Starbucks ungünstige Währungsunterschiede gegeben.

Am Loyalty-Programm Starbucks Rewards nehmen zum Ende des dritten Quartals 13,3 Mio. Menschen aktiv teil (+ 8 %). Mit dem System erzielt Starbucks 36 % der Transaktionen in den Eigenregie-Betrieben in den USA. Die Transaktionen im Segment Mobile Order und Pay stiegen um 9 %.

“Starbucks leveraged food and beverage innovation, an elevated in-store experience and personalized digital connections to our customers to deliver another quarter of record financial and operating performance, despite the softness impacting our principal sectors overall,” sagte Kevin Johnson, Starbucks President und CEO. “Continued focus on execution against our strategic priorities enabled us to gain share and positions us well for the future.”

Das Unternehmen hat kurz vor Veröffentlichung des Geschäftsberichts bekannt gegeben, dass das die Stores in China nun zu 100 % wieder in Eigenregie betrieben werden sollen. 1,3 Mio. US-$ zahlt Starbucks für die übrigen 50 % an den Joint-Venture-Partner.

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