Starbucks

Alle La Boulange-Units werden geschlossen

Die Starbucks Corporation mit Sitz in Seattle plant Ende September alle 23 Bakery-Cafés der Marke La Boulange zu schließen. Die Produkte sollen nach wie vor bei Starbucks verkauft werden, doch Schluss für die Marke in Form einer Quickservice-Kette. Es heißt aus der Starbucks-Zentrale, dafür gäbe es keine nachhaltige Zukunft.

Erst 2012 hatte der Konzern La Boulange mit Bay Bread für 100 Mio. Dollar cash gekauft. Ziel: Bessere Food-Angebote bei Starbucks und gleichzeitig Entwicklung einer nationalen Kette.

Im Übrigen, Analoges gelte für die Retail-Units von Evolution Fresh. Diese Saft-Marke hatte man 2011 für 30 Mio. Dollar erworben, ebenfalls mit dem Plan, daraus eine Saftbar-Kette zu entwickeln.

Es scheint innerhalb des Starbucks-Konzerns schwerzufallen, junge Konzepte mit anderen Sortimenten großzuziehen.

Beim Kauf des Bay Bread-Unternehmens zählte La Boulange 19 Einheiten im Großraum San Francisco. Außerdem ein durchaus bedeutendes Großhandelsgeschäft mit Restaurants, Hotels & Supermärkten.

Unabhängig davon gilt für Starbucks in USA, dass die Food-Umsätze in den Kaffeebars in der jüngsten Vergangenheit schneller gewachsen sind als die Beverage-Erlöse – insbesondere auch in den Morgenstunden mit zweistelligen Entwicklungszahlen.

2014 war Starbucks Coffee mit 13 Mrd. Dollar Systemumsätzen erstmals zweitgrößter Gastronom der Vereinigten Staaten – nach McDonald’s mit 35 Mrd. Systemumsätzen. Die Kaffeebar-Kette hat Subway (12,2) überholt.

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