Burger King

Analysten optimistisch nach Tim Hortons-Übernahme

Nach der Ankündigung, dass Burger King die kanadische Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons für einen Kaufpreis von 11,3 Mrd. US-Dollar übernehmen wird, sind Analysten zuversichtlich, dass beide Unternehmen von der Fusion profitieren werden. Sowohl Tim Hortons als auch Burger King werden wie bisher unabhängig weiter geführt. US-Experten erwarten, dass der Deal vor allem Burger King in einer Zeit, in der als Folge der Rezession in den Vereinigten Staaten die Franchisenehmer unter großem Margendruck leiden, einen ordentlichen Wachstumsschub geben wird.

Tim Hortons wiederum soll nun endlich der lang ersehnte Durchbruch in den USA gelingen - bisher hat der Bakery-Spezialist dort 866 Filialen - 3.630 sind es im Heimatland Kanada. Burger King zählt in beiden Ländern zusammen insgesamt 7.371 Units. Mit der Übernahme erschließt sich Tim Hortons das große Netz an Burger King-Franchisenehmern, darunter auch so mächtige Unternehmen wie die Carrols Restaurant Group, die allein mehr als 560 Burger-King-Restaurants betreibt und weitere Expansionspläne hegt.

Burger King seinerseits erhält Zugang zu einer operativ traditionell ausgesprochen starken Organisation - mit weltweit 4.485 Standorten erlöst die Tim Hortons-Muttergesellschaft knapp 3 Mrd. Dollar an Eigenregie-Umsätzen und Franchisegebühren. Bei Burger King sind dies - auch aufgrund der nur noch wenigen Eigenregie-Einheiten - gerade einmal 1,1 Mrd. Dollar. Auch die Kaffeekompetenz von Tim Hortons wird als attraktiver Mehrwert für Burger King gesehen. Für das zweite Quartal meldete der Burger-Spezialist in den USA und Kanada ein Same-Store-Sales-Wachstum von 0,4 Prozent.

www.burgerking.com
www.timhortons.com

www.nrn.com

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