Aramark treibt Börsengang voran

Sieben Jahre nach dem Management Buyout durch den damaligen Chef Joseph Neubauer und einer Gruppe von Private-Equity-Investoren trifft Aramark Vorbereitungen für den erneuten Gang zur Börse.

Laut Restaurant News hat der amerikanische Cateringkonzern mit 267.000 Mitarbeitern in 19 Ländern ein Konsortium aus Goldman Sachs, J.P. Morgan Chase, Credit Suisse Group und Morgan Stanley mit dem Prozedere des Börsengangs beauftragt. Mit den Einnahmen aus den Aktienverkäufen sollen Schulden getilgt werden. Derzeit halten Warburg Pincus LLC, Thomas H. Lee Partners LP, CCMP Capital und GS Capital Partners Anteile von jeweils etwa 21 Prozent am Unternehmen. Joseph Neubauer, Vorsitzender des Aufsichtsrates, gehören rund 10 Prozent an Aramark. 2007 hatten die Käufer rund 6,3 Milliarden Dollar für das Unternehmen gezahlt und Schulden von rund 2 Milliarden Dollar übernommen.  

Im vergangenen - Ende September 2012 endenden - Fiskaljahr hat Aramark einen Jahresumsatz von 13,5 Milliarden Dollar ausgewiesen. Die nordamerikanische Foodservice-Division erzielte 9,4 Mrd. Dollar, das sind 70 Prozent des Gesamtumsatzes. Gleichzeitig stehen langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 5,4 Milliarden Dollar einem Gewinn (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 1.1 Milliarden Dollar gegenüber.
2012 hat Eric Foss, ehemaliger Chairman und CEO der Pepsi Bottling Group, das Amt des CEO von Joseph Neubauer übernommen.
www.aramark.com

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