Burger King kommt zurück an die Börse

Nach gut einem Jahr Abstinenz kehrt die Restaurant-Marke Burger King wieder an die New Yorker Börse zurück. Der Schritt ist die Folge eines Milliarden-Deals, an dem der Karstadt-Besitzer Nicolas Berggruen beteiligt ist. Was für eine Nachricht aus der vergangenen Nacht!

Erst im Oktober 2010 war die weltweit zweitgrößte Hamburger-Kette für 4 Mrd. $ vom Finanzinvestor 3G Capital gekauft und anschließend von der US-Börse genommen worden.

Doch die Dinge liefen nicht so gut wie erwartet, erst jüngst verlor Burger King in den USA erstmals den 2. Platz im Restaurant-Business an Wendy’s. Letzteren gelang 2011 eine deutlich bessere Umsatzentwicklung in Nordamerika.

Jetzt geht Burger King mit rund 12.000 Restaurants in 75 Ländern und einem Umsatzvolumen von knapp 15 Mrd. $ mit der britische Investmentfirma Justice zusammen – unter deren Gründern Berggruen ist.

Die Justice Aktionäre werden an dem neuen Unternehmen Burger King Worldwide 29 % Kapitalanteile halten – 3G bekommt dafür 1,4 Mrd. $.

Dass McDonald’s in den letzten zehn Jahren Burger King sowohl im US-Markt als auch international immer weiter abgehängt hat, hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die Besitzersituation für die Nummer 2 im Markt immer und immer wieder wechselt.

Der interne Kraftaufwand und Energie-verschleiß für die jeweilige Neuausrichtung inklusive wechselndem Spitzenmanagement ist immens. Zeit und Geld dafür fehlen für die Hauptsache, nämlich die erfolgreiche Fortentwicklung von Marke und System und die Führung eines weltweiten Restaurantnetzes mit vielen Franchisepartnern.

www.burgerking.com


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