USA

Burger King verkauft Hot Dogs

Burger King führt in seinen US-Restaurants Hot Dogs ein. Vom 23. Februar an werden die mehr als 7.000 Betriebe im Heimatmarkt zwei Varianten des neuen Produkts anbieten: den Classic Grilled Dog mit Ketchup, Senf, gehackten Zwiebeln und Relish sowie den Chili Cheese Grilled Dog mit Chili und Cheddarkäse. Zubereitet werden sie auf denselben Grills wie die Burger. Der empfohlene Verkaufspreis liegt zwischen 1,99 und 2,29 Dollar.

Alex Macedo, Burger King-Präsident für Nordamerika, erklärt, was der Burger-Riese mit den neuen Produkten vorhat: "Der Grilled Dog ist für unsere Marke und für unsere Gäste ein sinnvolles Produkt. Wir wenden unsere 60-jährige Erfahrung mit dem Whopper an, um den Grilled Dog zum nächsten amerikanischen Star-Produkt zu machen." Der Grilled Dog solle der Whopper unter den Hot Dogs werden. Man wolle außerdem den Mythos entzaubern, dass Hot Dogs nur im Sommer oder bei Baseball-Spielen verzehrt werden könnten. 

Mit diesem Schritt wird Burger King der größte Hot Dog-Gastronom in den USA, einem Markt, in dem zahlreiche andere Akteure im vergangenen Jahr ebenfalls Hot Dogs auf ihre Speisekarten gesetzt oder ihr Angebot diesbezüglich erweitert haben, darunter Pizza Hut. 

Der nationalen Einführung vorausgegangen sind eine 18-monatige Entwicklungsphase und Tests in mehreren lokalen Märkten. Das Produkt ist insofern herausfordernd, als dass es in den USA viele regionale Varianten und Vorlieben für den Hot Dog gibt. So lieben die New Yorker ihren 'Dog' mit gedünsteten Zwiebeln und Senf, während man in Chicago neben Senf und Relish auch rohe Zwiebeln, eingelegtes Gemüse, Peperoni, Tomaten und Selleriesalz darauf lädt. 

Bei der Entwicklung griff Burger King auf die Hilfe der Hot Dog-Spezialisten von Oscar Mayer (Kraft Heinz) zurück. Beide Unternehmen werden von dem brasilianischen Investor 3G Capital kontrolliert.

www.bk.com

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