Schweiz

‘Coop to go‘-Pilotbetrieb eröffnet

Am Züricher Bahnhof Stadelhof hat die Coop Schweiz letzte Woche ihr neues Ladenkonzept ‘Coop to go‘ vorgestellt. Kulinarik im Convenience-Format, so das Unternehmen. Das Konzept soll in den nächsten fünf Jahren an 50 weiteren Standorten ausgerollt werden. Dazu muss man wissen, dass die Coop im Land des Matterhorns zu den ganz großen Playern auf dem kompletten Food-Sektor gehört.

Das Sortiment umfasst rund 500 Artikel, davon 10 % exklusiv. Morgens wartet eine Müslitheke mit einer großen Auswahl an Früchten, nach der Frühstückszeit wird diese Selbstbedienungstheke in eine Salatbar umgewandelt. Der Laden umfasst außerdem ein großes Angebot an artisanalen Kleinbroten.

Urbanes Erscheinungsbild mit Holzboden- und Backsteinwandoptik. In Zürich Stadelhofen gibt es keine Sitzgelegenheiten, doch künftige Betriebe sollen dies haben. Flächenbedarf 80-200 qm.

Hintergrund für diese Konzept-Entwicklung: der moderne Mensch ist viel unterwegs. Insbesondere die 15 bis 29-Jährigen sehen Essen in einem komplett anderen Kontext als ihre Elterngeneration. Man will keinen großen Aufwand. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach schnellem, frischem und gesundem Essen.

Der Milliarden-Player deckt somit noch lückenloser als bislang den Food- und Foodservice-Sektor ab, denn neben Einzelhandel ist man auch in der Handelsgastronomie stark. Darüber hinaus hat die Coop im letzten Jahr vom Mövenpick-Konzern die Marché Schweiz AG mit ihren Autobahn-Standorten erworben.

www.coop.ch

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