Europa

Costa Coffee zur besten Kaffeebar-Kette gekürt

Bei der Wahl der European Coffee Awards geht Costa Coffee als Sieger hervor. Die Marke mit rund 3.400 Outlets in etwa 30 Ländern – davon 2.121 Standorte allein im Heimatland UK - überzeugte die im Spätherbst befragten Entscheider des Kaffeebusiness. Das Londoner Marktforschungsinstitut Allegra hat am Mittwochabend die Auszeichnung in Budapest überreicht. Starbucks und Caffè Nero erlangten den zweiten und dritten Platz.




Weitere Awards:
  • Best Coffee Chain – Nordic Region: Joe & The Juice
  • Best Coffee Chain – Western Europe: Starbucks
  • Best Coffee Chain – Southern Europe: Coffee Island
  • Best Coffee Chain – Central/Eastern Europe: Costa Coffee
  • Best Coffee Chain – UK & IE: Harris + Hoole
  • Best Independent Coffee Shop – Europe: Colonna and Small’s
  • Best Coffee Roaster – Europe: Union Hand-Roasted Coffee
  • Best Equipment Supplier – Europe: La Marzocco
  • Best Food & Non-Coffee Supplier – Europe: Beyond the Bean
  • Most Ethical Brand – Europe: Starbucks
  • Outstanding Contribution to the European Coffee Industry: Gwilym Davies/Prufrock Coffee, Willem Huisman/Brita, Dritan Alsela/Barista
  • Employer’s Choice Award: Gayan Munaweera/UCC Coffee UK & IE
  • Lifetime Achievement Award: Agostino Luggeri und Enzo Frangiamore/Mulmar


Im Vorfeld des Gala-Abends trafen Industrieanbieter und Kaffeebar-Verantwortliche beim Event ‘Meet the Buyers‘ aufeinander. Am Folgetag lud Allegra zum European Coffee Symposium. Jeffrey Young, Managing Director, Allegra Strategies, präsentierte unter anderem in seinem Auftaktvortrag Daten, Entwicklungen und Trends. Aktuell gibt es europaweit 21.143 Units von Kaffeebar-Marken, das Potenzial bis 2020 schätzt er auf 28.000.

Zu den Megatrends zählt Young:
  • Weiteres Wachstum der Kaffeebar-Ketten sowie ein weiteres Voranschreiten der 3rd-Wave-Coffeeshops
  • Transparenz und eine neue Generation an Konsumenten
  • Iced Beverages und Spezialitäten-Tees
  • Technologische Revolution und eine wachsende Urbanisation
  • Premiumisierung des Segments ‘Kaffee zu Hause‘
  • Aufstieg der professionellen Baristi
Zudem berichtete Young von der eintreffenden fünften Welle des Kaffee-Business, nachdem seiner Meinung nach die vierte Welle mit dem wissenschaftlichen Ansatz bereits mit allen vorangegangenen Wellen in der Breite angelangt ist. Die 5th Wave zeichnet aus: Pragmatismus – es geht ums Business, qualitativ hochwertige Boutiquen mit nachhaltigen und profitablen Marken, ein fortgeschrittenes Geschäftsmodell, das Handwerklichkeit liefert. “It’s cool to be successful!”, stellt Young fest.

Ebenfalls auf der Bühne waren mitunter Vertreter von Starbucks (Amrest) und Costa Coffee. Auch ein Kaffeebar-Betreiber der dritten Welle referierte: Tibor Varady, Eigentümer der Espresso Embassy, Budapest.

Das nächste Symposium findet im November 2017 in Warschau statt.

www.europeancoffeesymposium.com

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