Basel

Drei Michelin-Sterne für deutschen Chefkoch Peter Knogl

Das Restaurant ‚Cheval Blanc‘ mit Chefkoch Peter Knogl im Basler ‚Grand Hotel Les Trois Rois‘ erhält erstmals drei Michelin-Sterne. Insgesamt liegt die Zahl der mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichneten Häuser in der Schweiz mit dem Erscheinen des Guide Michelin Schweiz 2016 bei 116 Adressen. Damit bleibt die Schweiz das Land mit den meisten Sternen pro Einwohner in Europa.

„Die Küche von Knogl im ,Cheval Blanc‘ hat sich über die vergangenen Jahre stetig weiterentwickelt. Sie ist geprägt von einer klassischen Basis mit raffinierten Ideen, die voller Aroma, Kraft und Ausdruck sind und das Essen zu einem einzigartigen Erlebnis machen", erklärte Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide Michelin. Peter  Knogl ist nach Heinz Beck im ‚La Pergola‘ (‚Rome Cavalieri Hilton‘) weltweit der zweite im Ausland tätige Küchenchef aus Deutschland, dessen Restaurant mit dem Spitzenprädikat für exzellente Kochkunst ausgezeichnet wurde. Mit dem Cheval Blanc steigt die Zahl der eidgenössischen 3-Sterne-Adressen im Guide Michelin Schweiz 2016 auf die historische Höchstzahl von drei Häusern.

„Die Auswahl unserer unabhängig und anonym arbeitenden Inspektoren bestätigt auch für 2016 das hohe Niveau der Schweizer Gastronomie und spiegelt die große kulinarische Vielfalt des Landes wider", betont Ellis. „Die gastronomische Landschaft zwischen Genf und St. Gallen, Basel und Lugano ist gleichermaßen geprägt von Restaurants, die eine traditionelle oder klassisch-französische Küche bieten, wie auch von Häusern, in denen die Gäste modern und innovativ zubereitete Speisen genießen können", so Ellis.

Nicht nur beim Küchenstil haben Restaurantbesucher in der Schweiz eine große Auswahl: Die Tester zeichneten für die Ausgabe 2016 des Guide Michelin neben Adressen mit viel Tradition auch wieder verschiedene Häuser neu mit einem Stern aus, die auf hohem Niveau kochen und dabei eine ungezwungene, lockere Atmosphäre bieten. „Damit ist die Schweiz nicht allein: Das sogenannte ,Casual Fine Dining‘ lässt sich seit einigen Jahren in vielen Ländern beobachten und findet viel Zuspruch bei den Gästen", erklärt Ellis. Typisch für das Land ist hingegen die große Anzahl von Top-Adressen in den Höhenlagen der Ferienorte. „Dies macht die Schweiz zum Dorado für genussfreudige Wintersportgäste", hebt er weiter hervor. 

Neben dem neu in die Liga der 3-Sterne-Häuser aufgerückten ‚Cheval Blanc‘ bestätigt die Ausgabe 2016 des Guide MICHELIN Schweiz den Top-Restaurants ‚Schauenstein‘ in Fürstenau und ‚l'Hôtel de Ville‘ in Crissier die Höchstwertung von drei MICHELIN Sternen. Weltweit tragen nur rund 100 Adressen dieses Spitzenprädikat für exzellente Kochkunst. Auch alle 18 Schweizer 2-Sterne-Adressen konnten ihre Auszeichnung bestätigen.

Die Gesamtzahl der Schweizer 1-Stern-Häuser liegt jetzt bei 95, davon 13 Restaurants. Sie decken ein breites Spektrum an Küchenstilen ab. Einen historischen Höchststand verzeichnet der Guide Michelin Schweiz 2016 bei den Restaurants mit einer Bib-Gourmand-Auszeichnung. Die jüngste Ausgabe des Hotel- und Gastronomieführers empfiehlt insgesamt 119 Restaurants mit diesem beliebten Prädikat. Dies entspricht einer Steigerung um 50 % in 5 Jahren (2011: 79 Adressen). 18 Häuser erhalten 2016 erstmals einen Bib Gourmand. Die Auszeichnung, dargestellt durch das Gesicht des Michelin Männchens, das sich die Lippen leckt, empfiehlt Gasthäuser, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) ist hier für bis zu 65 sfr erhältlich.

Der Guide Michelin Schweiz 2016 ist zum Preis von 33 sfr im Handel erhältlich (für 29,95 Euro in Deutschland und für 30,80 Euro in Österreich). Die Ausgabe empfiehlt insgesamt 841 Hotels und 994 Restaurants in allen Preisklassen.

http://restaurant.michelin.de/

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