USA

Essen bestellen mit Amazons 'Alexa'

Viele prognostieren, dass Amazons zurzeit nur in den USA verfügbare digitale Assistentin Alexa die Art und Weise, wie Millionen Menschen einkaufen, Geräte bedienen und ganz allgemein ihren Alltag meistern, revolutionieren wird. Nun kündigte das Unternehmen an, eine Funktion freizuschalten, mit der die Nutzer mittels einfacher Sprachsteuerung Essen über Amazon Restaurants bestellen können.
 
Das funktioniert folgendermaßen: Die Nutzer sprechen den Namen des gewünschten, an den Dienst Amazon Restaurants angeschlossenen Restaurants laut aus oder wünschen sich eine Küchenrichtung. Zum Beispiel: "Alexa, bestelle Sushi von Amazon Restaurants." Das Programm durchsucht die früheren Bestellungen des Kunden und schlägt entsprechende Gerichte vor. Noch ist Alexa allerdings nicht wirklich flexibel, Kunden können deshalb nur Gerichte bestellen, die sie bereits vorher schon einmal geordert haben. 

Die ausgewählten Gerichte sollen in weniger als einer Stunde von Amazons Lieferpartnern zum Kunden gebracht werden.

Das Abendessen auf dem Heimweg bestellen

Das soll in allen aktuell 20 US-Städten funktionieren, in denen Amazon Restaurants zurzeit angeboten wird, darunter Atlanta, Austin, Chicago, Los Angeles, Phoenix, Manhattan, Miami und die San Francisco Bay. Demnächst hält Alexa darüber hinaus in Autos der Marke Ford Einzug: Nutzer können dann ihr Essen bestellen, während sie auf dem Heimweg sind oder im Stau stehen. 

Wer eine Pizza ordern wollte, konnte das übrigens schon Ende des vergangenen Jahres dank einer Partnerschaft des Dienstes Amazon Echo mit Domino's Pizza und auch Pizza Hut tun. Die Verknüpfung mit Amazon Restaurants erweitert nun das kulinarische Spektrum.   

Wer trotzdem lieber außerhalb der eigenen vier Wände isst, dem ist Alexa ebenfalls gern behilflich - zum Beispiel mit Restaurantbewertungen über das Portal Yelp. 

Nachrichtensprecher löst Massenbestellung aus

Dass Amazons Spracherkennung aber durchaus noch einige Tücken hat, bewies kürzlich ein Nachrichtensprecher in den USA, der darüber berichtete, dass ein kleines Mädchen versehentlich ein Puppenhaus und kistenweise Kekse über Alexa bestellt hatte. Dabei fiel der Satz "Alexa hat mir ein Puppenhaus bestellt". Da der Dienst auf das Schlüsselwort 'Alexa' reagiert, reichte dies aus, um zahlreiche Echo-Boxen in den Haushalten der Zuschauer dazu animieren, im Internet Puppenhäuser zu kaufen.

Auch Menschen namens Alexa oder Alexander berichten bereits von Verwechslungen und Missverständnissen, bei denen sich das Echo-Gerät irrtümlich angesprochen fühlte. In Deutschland können sich Interessierte aktuell auf der Amazon-Website eintragen, um zu den ersten zu gehören, die hierzulande die begehrte High-Tec-Säule kaufen und in ihrer Wohnung aufstellen dürfen. 

www.amazon.com


stats