McDonald's

Globale Same Store Sales im Januar erneut rückläufig

Während sich die Same-Store-Sales im Heimatmarkt USA mit einem Plus von 0,4 Prozent im Januar langsam erholten, musste Weltmarktführer McDonald’s global einen weiteren Rückgang der Erlöse auf vergleichbarer Fläche verkraften. Vor allem verursacht durch eine anhaltende Schwäche der asiatischen Märkte sanken die Umsätze in bestehenden Restaurants weltweit im ersten Monat des Jahres um 1,8 Prozent.

"Die Januar-Zahlen spiegeln die aktuellen Herausforderungen unseres Geschäfts wider", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag. "Die starke Wettbewerbsposition und Marktstruktur von McDonald's werden jedoch die Grundlage dafür sein, die Richtung unserer Geschäftsentwicklung langfristig wieder zu verändern."

Erneut sorgten Lebensmittelskandale in Japan und China für einen Rückgang der Same-Store Sales in der Region Asia/Pacific, Middle East and Africa um 12,6 Prozent. Hier will man das Vertrauen in die Qualität und die Erschwinglichkeit seiner Produkte in den kommenden Monaten stärken.

Die europäischen Same-Store Sales verbuchten ein leichtes Plus um 0,5 Prozent, lobend wurden in der Mitteilung die Restaurants in Deutschland und Großbritannien erwähnt, wohingegen man in Frankreich und Russland unter den Einfluss politischer Spannungen geraten sei. Im Gegensatz dazu sei die relative Schwäche der Marke in den USA durch immer stärkeren Wettbewerb verursacht, urteilen Analysten.

Die Januarzahlen wurden veröffentlicht zwei Wochen nachdem McDonald's-CEO Don Thompson seinen Rückzug aus der Konzernspitze verkündet hatte. Ihm folgt der Brite Steve Easterbrook.

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