L’Osteria & Migros

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die Schweizer Migros Aare wird exklusiver Lizenzpartner (Master-Franchising) von L’Osteria. Die beiden Unternehmen unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung. Das erste Restaurant soll im Herbst 2015 öffnen.

L’Osteria betreibt seine aktuell 40 Restaurants in den Geschäftsmodellen Eigenbetrieb (15), Franchise (19) und Joint Venture (6). Die Systemerlöse lagen im Jahr 2014 bei 72 Mio. Euro (D und Ö). Für dieses Jahr wird von den Unternehmern Friedemann Findeis und Klaus Rader für ihr 1999 gestartetes Konzept ein Gruppenumsatz von rd. 110 Mio. Euro prognostiziert.

Vor dem Hintergrund, dass L’Osteria in diesem Jahr bereits zwanzig weitere Eröffnungen in Deutschland plant, kommt die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in die Schweiz nicht unerwartet, aber dennoch überraschend.

Das Alleinstellungsmerkmal der Marke L’Osteria ist „die beste beste Pizza“, die weit über den Tellerrand ragt und oft für zwei Personen mit unterschiedlich belegten Hälften bestellt wird. Zudem werden alle Klassiker der Pastaküche serviert.

Das erste Schweizer Lokal wird im ehemaligen Hotel Elite in Biel realisiert und soll im Herbst 2015 eröffnen. Ursprünglich hatte die Migros Aare an diesem Standort eine Filiale ihres Thai-Restaurants cha chã vorgesehen. „Wir sind aber überzeugt, dass L’Osteria noch näher an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden ist“, erklärt Reto Sopranetti, Leiter Direktion Supermarkt und Gastronomie der Migros Aare. „Der Standort ist optimal. Wir sind uns bewusst, dass das Hotel Elite ein Stück Bieler Geschichte ist und die schützenswerte Substanz, der Charme und die Authentizität des Gebäudes erhalten bleiben soll“, sagt Sopranetti. Die L’Osteria, welche auch über eine großzügig konzipierte Bar verfügen wird, füge sich ideal in diese Umgebung ein.

Die Genossenschaft Migros Aare ist im Verbund der M-Genossenschaften die größte. Das gilt sowohl für den Handel als auch die Gastronomie. Ihr Foodservice-Umsatz mit Migros-Restaurants und Betrieben der Marke cha chã betrug im letzten Jahr 180 Mio. sfr (Migros-Bund gesamt: rund 670 Mio. sfr). Karl Neff, Leiter der Gastronomie GMA: „Unser Gebietsentwicklungsvertrag mit den L’Osteria-Inhabern sieht im Schweizer Markt bis 2020 insgesamt sechs Betriebe vor. Das preisgekrönte Konzept passt optimal in die aktuelle Zeit – wir freuen uns drauf.“

Im Bild (v.l.): Friedemann Findeis, Karl Neff, Klaus Rader

www.losteria.de
www.migros-aare.ch

stats