London

Im Tiny Leaf gibt’s Bio-Reste à la carte

In London hat das erste vegane „Bio-Reste-Restaurant“ eröffnet. Im Tiny Leaf in Notting Hill wird verwertet, was Großhändler und Bio-Supermärkte nicht verkaufen können oder ihren Kunden nicht anbieten wollen. Also Obst und Gemüse mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum oder kleinen Makeln.

 

Die Gründer des Tiny Leafs, allen voran Chefkoch Justin Horne, wollen mit ihrem ungewöhnlichen Konzept auf die große Lebensmittelverschwendung in Großbritannien aufmerksam machen und weltweit ein Zeichen setzen. Laut Studien des britischen Nachhaltigkeitsforums WRAP beläuft sich der Wert von Lebensmitteln im eigenen Land, die in Privathaushalten, im Handel und in der Gastronomie im Müll landen, auf 19 Mrd. Pfund pro Jahr.

 

Ebenso möchte man das Thema vegetarische Küche in den Fokus der Öffentlichkeit rücken: “Vegetarian cuisine is a great medium, I don’t think it is always given its place. There’s no reason why you can’t make something amazing out of vegetables alone. Essentially we want to educate, inspire and also have some fun in exploring this new approach to food”, so Horne, der zuvor in exklusiven Restaurants der britischen Hauptstadt gekocht hatte. Das Tiny Leaf ist das erste Restaurant dieser Art, das die Konzepte Bio, vegetarisch und Abfallvermeidung vereint.


www.tinyleaflondon.com

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