London

JLL-Experte Michael Webb zu Trends und Hot Spots

What’s so hot in London? – Mehr als eine Antwort und viele spannende Beispiele aus der Gastroimmobilien-Welt  präsentierte Michael Webb, Head of Central London Restaurants (Jones Lang LaSalle), in der vergangenen Woche beim 1. Internationalen Gastroimmobilien-Kongress in Berlin.
„In puncto Gastronomie setzt London die Trends. Mehr noch als New York“, versicherte Gastro-Experte Michael Webb (JLL) selbstbewusst vor den 150 Teilnehmern des 1. Internationalen Gastroimmobilien-Kongress in Berlin. Warum? Das Londoner Publikum fordert es ein,  so die Erklärung von Webb. „Londoners want to spend money on food. They want more, pushing the boundaries.“ Auf der anderen Seite wandelten sich Besitztümer wie Möbel zu Objekte, für die man weniger Geld ausgebe bzw. sie sogar noch auf begrenzte Zeit miete.

Treiber und Trends im Hauptstadt-Markt sind laut Webb: Street Food, der Aufstieg unabhängiger Betreiber, der Zuzug internationale Betreiber, junge innovative Köche, eine steigende Ausgabebereitschaft, Clean & healthy Eating, eine Sharing-Kultur auch auf dem Tisch und nicht zuletzt die stete Suche der Londoner nach dem neuesten Schrei.

Während etablierte Lagen wie Soho, Mayfair oder Covent Garden keinen Deut an Attraktivität verlören, entstünden in London aktuell immer mehr neue Locations. Als „Coolest Foodie Hot Spot und Emerging Talent“ nannte Webb East London. Spannende neue Locations auf der London Map sind außerdem Battersea Power Station, Kings Cross (Argent), Victoria (Land Securities), St James Market (The Crown Estate) und Old Spitalfields Market (Tribeca).

What’s next? Auch darauf Experte Webb Antworten:
-          Künftig werden noch mehr internationale Foodservice-Marken nach London kommen.
-          Die Sparte Gesundheit und Wellbeing wird noch stärker wachen.
-          Die Bedeutung von Inkubatoren und Pop-ups nimmt zu.
-          Mietverträge werden kürzer, sodass Ermüdungserscheinungen etablierter Marken vermieden werden.

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