Singapur

Kein Konzept ohne Lieferservice

McDonald’s generiert in Asien bereits über eine Mrd. Dollar Umsatz mit Delivery-Diensten. Was sich in Deutschland erst im Versuchsstadium befindet, ist dort längst gelernte Sache. Zu den Pioniermärkten gehört unter anderem Singapur, wo praktisch alle Konzepte – egal auf welchem Preis- und kulinarischen Niveau – diese Dienstleistung anbieten.

Die Verkaufsthemen Umsatz to go und Delivery sind in Asien längst sehr viel weiter entwickelt als in Europa, ja sogar als in Nordamerika. Das hat mit einer immensen Bevölkerungs- und Verkehrsdichte zu tun und der Tatsache, dass viele Haushalte weder einen Platz zum Lagern von Lebensmitteln noch eine richtige Küche besitzen. Alles viel zu klein.

Die Herausforderung für jedes Konzept heißt, Lieferlösungen zu finden, die dem Sortiment gerecht werden, über eine optimale Logistik verfügen und der örtlichen Infrastruktur angepasst sind. Frische Produktion nach Bestellung ist selbstverständlich – die Personalkosten liegen zum Teil auf Niedrigstniveau.

In Europa hat bei McDonald’s auf Systemebene der Ländermarkt Österreich mit seiner Hauptstadt Wien Pionierfunktion. Mitte Juni wird da zur Fußball WM ein seit Ende 2013 bestehender Test auf 21 Restaurants ausgeweitet. Maximale Zustellzeit: 10 Minuten. Überragende Befragungsergebnisse in den allerersten Monaten haben das Management motiviert, das Thema forciert voranzutreiben. Man sieht die Potenziale – vor allem abends und am Wochenende. Übrigens: ausschließlich digitale Bestellungen über eine App, keine telefonische Lösung.

In Deutschland begeistert McHome in Osnabrück die Verbraucher. Dahinter steht Franchisenehmer Christian Eckstein mit einem ersten Versuch im November 2013.
Seither immer weiterer Ausbau der Dienstleistung.

www.mcdonalds.com.sg/
www.mcdonalds.at
www.mcdonalds-eckstein.de
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