Ikea

Konzern wächst im Geschäftsjahr 2016 stark

Die Gesamteinnahmen des Ikea-Konzerns (Ingka Holding B.V. und ihre Konzerngesellschaften) stiegen im Geschäftsjahr 2016 auf 35,1 Mrd. Euro, ein Plus von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Einrichtungshäuser zählten im vergangenen Jahr weltweit 783 Mio. Besucher. Der Jahresüberschuss belief sich auf 4,2 Mrd. Euro. In den gastronomischen Abteilungen (Restaurants, Schwedenshops und Mitarbeiter-Restaurants) wurden weltweit 1,7 Mrd. Euro erzielt.
Dank des starken Umsatzwachstums wurde 2016 zu einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr. Mit dem Ziel, weltweit führender Multichannel-Einrichtungshändler zu werden, expandiert der Ikea-Konzern und entwickelt neue Möglichkeiten für den stationären Einzelhandel und den Onlineverkauf, um auf den sich ändernden Bedarf der Menschen zu reagieren.

China bleibt einer der am schnellsten wachsenden Märkte, Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien und Schweden sind die fünf größten Einzelhandelsländer nach Umsatz. Im abgelaufenen Geschäftsjahr eröffnete Ikea zwölf neue Einrichtungshäuser, 19 Bestell- und Abholstationen und baute zudem sein Multichannelvertriebsnetzwerk weiter aus. Allein in Deutschland sollen bis 2025 20 weitere Möbelhäuser eröffnen, unter anderem in Wetzlar, Magdeburg und Karlsruhe. Aktuell sind hierzulande 51 Standorte am Netz. 

Des Weiteren arbeitet der Konzern an der Expansion nach Indien und Serbien. Ikea Family wuchs zu einem der weltweit größten Kundenclubs mit 100 Millionen Mitgliedern. "Wachstum und Rentabilität geben uns die Freiheit, unseren eigenen Weg zu wählen, die Flexibilität, schnell zu handeln, und die Unabhängigkeit, langfristig zu denken und zu investieren", sagt Peter Agnefjäll, Präsident und Konzernchef. "Wir sind in einer guten Position und haben eine aufregende Reise vor uns: der Schwerpunkt liegt auf anhaltendem Wachstum und Effizienz in all unseren Tätigkeiten."

Der IKEA Konzern will sich weiterhin dafür engagieren, Mensch und Umwelt positiv zu beeinflussen, und hat daher über 3 Mrd. Euro bereit gestellt, um ressourcen- und energieunabhängig zu werden. Diese Summe beinhaltet einen Betrag von 1 Mrd. Euro, mit dem langfristig die Beschaffung von nachhaltigen Materialien gesichert werden soll, durch Investitionen in Forstwirtschaft und Unternehmen, die im Bereich Recycling, erneuerbare Energien und Biomaterialentwicklung aktiv sind. A

Außerdem umfasst sie noch Investitionen in Wind- und Solarprojekte in Höhe von 1,5 Mrd. Euro seit 2009 und 600 Mio. Euro, die für weitere Investitionen in die Energieunabhängigkeit vorgesehen sind. Damit will der Konzern sicherstellen, dass bis 2020 so viel erneuerbare Energie erzeugt wird, wie das Unternehmen insgesamt verbraucht.  

www.ikea.com



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