Schweden

Max Burgers richtet Nachhaltigkeitsappell an die Branche

Schwedens zweitgrößte Burger-Kette, Max Burgers, hat eine Kampagne gestartet, mit der alle Player der 'Burger World' adressiert werden, sich der Nachhaltigkeitsinitiative des Unternehmens anzuschließen.

Das Ausscheren der USA aus den Pariser Klimavereinbarungen unterstreicht die Notwendigkeit für uns alle, zusammenzustehen, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen, bekräftigt Richard Bergfors, CEO und Mitinhaber von Max Burgers. Das 1968 gegründete Familienunternehmen ist mit der Marke Max Burgers mittlerweile 121-fach in fünf Ländern Skandinaviens sowie des Mittleren Ostens vertreten, der Markteintritt in zwei weiteren Auslandsmärkten steht an. 2016 wurde ein Umsatz von insgesamt rd. 300 Mio. € erzielt.

Nur gemeinsam kann dem Klimaproblem begegnet werden, sagt Bergfors – weshalb die Company, selbst Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, sich jetzt mit einer Initiative an alle Branchenkollegen und insbesondere die etablierten Big Player wendet: Rethink Burgers!, so das Motto. Das Ziel: den CO2- Footprint der Branche zu reduzieren.

“With this call to action we want to inspire more companies to collaborate on sustainability issues. And to dare to rethink their own core business - which is profitable in more ways than just environmental,” so Richard Bergfors.

Im Jahr 2008 war Max erklärtermaßen die erste Restaurantkette weltweit mit einem klimaneutralen Angebot. Soll heißen: In der Foodkette entstehende CO2-Emissionen werden durch die Anpflanzung von Bäumen neutralisiert. Bis heute wurden in Afrika 1,4 Millionen Bäume gepflanzt, um CO2 zu binden.

Darüber hinaus hat Max vergangenes Jahr sein Sortiment überarbeitet und die 'Green Family' eingeführt: sechs 'grüne' Menü-Offerten, davon fünf lacto-ovo-vegetarische und eine vegane Variante.

“If you’re part of the problem, you need to become part of the solution,“ so Bergfors. Heute ist bereits jeder dritte verkaufte Burger bei Max entweder vegetarisch, mit Geflügel oder Fisch. Bis 2022 wird der Anteil verkaufter Burger mit Rindfleisch auf 50 % sinken, erklärt der CEO.

Für seine Anstrengungen pro Nachhaltigkeit und Umwelt wurde Max mehrfach ausgezeichnet, unter anderem siebenmal in Folge als Best in Business im schwedischen Sustainable Brand Index.

„We are just a Swedish burger chain – tiny from a global perspective. Imagine what kind of change we could achieve as an industry on a global level!”

Ganz konkret liefert Max Ideen und Rezepte für Angebotsalternativen jenseits von Rindfleisch auf

www.rethinkburgers.com

www.maxburgers.com


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