Toronto

McDonald’s eröffnet erstes Standalone-McCafé in Nordamerika

In der Union Station, Torontos wichtigster Nahverkehrs-Drehscheibe mit täglich bis zu 200.000 Passagieren, wird es demnächst das erste Standalone-McCafé ganz Nordamerikas geben. Dies gab McDonald’s Kanada am gestrigen Mittwoch bekannt.

Eine weitere Standalone-Coffeebar in der kanadischen Millionen-Metropole ist für Anfang 2016 im Exchange Tower am First Canadian Place geplant. Man wolle mit der neuen Strategie die McCafé-Brand stärken und als führende Kaffeebar-Marke noch besser den Bedürfnissen heutiger Verbraucher gerecht werden, heißt es. Es geht um hochfrequente, dabei kleinere Standorte an den Laufwegen der Konsumenten. Und es geht wohl auch darum, Coffeebar-Playern wie Tim Hortons oder auch Starbucks dichter auf den Leib zu rücken.

Die Standalone-Betriebe werden neben typischen Offerten wie Croissants oder Danish Pastry unterm Label McCafé Bakery auch ausgewählte McD-Produkte anbieten. Darunter den in Nordamerika hochbeliebten Egg McMuffin, Bagel- und andere Sandwiches sowie Salate wie den Quinoa Edamame Mandarin Salad. Darüber hinaus stehen Self-Ordering-Kioske zur Verfügung, Ladestationen für Mobilgeräte und kostenloses Wi-Fi.

In Kanada gibt es integrierte McCafés in McD-Stores seit 2011. Erfunden wurde das Shop-in-Shop-Format in den frühen 90er Jahren in Australien. In Deutschland ging das erste McCafé 2003 in Köln ans Netz, inzwischen sind es hierzulande rd. 860 (Stand Ende 2014). Mit Standalone-Modellen wurde in verschiedenen Ländern experimentiert, hierzulande gab es einen Versuch in Köln. Doch für einen massiven Roll-out losgelöst von den McDonald’s-Restaurants wurde das Geschäftsmodell bislang offenbar als nicht tragfähig genug eingestuft.

www.mcdonalds.ca


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