USA

McDonald's plant digitalen Mehrwert für Restaurantbesucher

Apps, Videospiele und Smart Watches: McDonald’s Chief Digital Officer, Atif Rafiq, hat amerikanischen Medien gegenüber verraten, wie das digitale Zeitalter das Restauranterlebnis in Zukunft verändern könnte. Zum Beispiel sei es denkbar, dass man bald in ein McDonald's-Restaurant gehen werde, dort fünf Minuten lang ein Videospiel spiele und dann sein Essen an den Tisch gebrachte bekomme, erklärte Rafiq.

In den US-Standorten der Marke sollen alle digitalen Features in einer App gebündelt werden, die die Identität des Nutzers und seine Vorlieben genau kennt. "Die App zeichnet alle Bestellungen der Vergangenheit auf", erläutert Rafiq, "wir können mit digitaler Techologie das Restauranterlebnis für unsere Gäste signifikant verbessern."

Dazu sollen die McDonald's-Restaurants der Zukunft mit standardisierter Soft- und Hardware ausgestattet werden, die ein global arbeitendes Team zurzeit entwickelt. Eine wichtige Rolle spielen dabei Kioske, ähnlich denen, die in vielen Units bereits im Einsatz sind. Doch anders als heute, zeigen sie dem Nutzer nicht nur das aktuelle Speisenangebot, sondern auch seine Bestellhistorie, nachdem sie sich mit dem Smartphone des Kunden synchronisiert haben. Wie in Internetshops zeigt der Kiosk dem Kunden dann Produktempfehlungen.

Möglich sei auch, über das Smartphone bereits vor dem Restaurantbesuch zu bestellen. Betritt der Gast dann die Location, kann er sofort zu seinem Platz gehen, das Telefon meldet seine Ankunft über drahtlose Sensoren an die Küche und wenig später bringt der Service das gewünschte Gericht an den Tisch. Rafiq nennt dies "die perfekte Einheit von Technik und menschlichem Kontakt, denn die digitale Funktion übernimmt nicht die Kontrolle, sondern am Ende steht immer noch ein freundliches Lächeln durch die Mitarbeiter."

"Es wäre ein Fehler, die Menschen völlig aus dem operativen Prozess herauszunehmen", so Rafiq weiter.

Während der kurzen Wartezeit, können sich die Gäste mit allen möglichen Unterhaltungsangeboten beschäftigen - darunter beispielsweise der Happy Table, ein Tisch, der sich in eine Spielekonsole verwandelt.

Wer nach der Hauptmahlzeit einen weiteren Blick auf seine App wirft, erhält dort eine Dessertempfehlung. Ein Fingertip und die Bestellung wird ebenfalls an den Tisch gebracht. "Es geht darum, digitale Interaktionspunkte zu schaffen", erklärt Rafiq. Dazu sei es nicht nötig, dass die Kunden immer auf dem neuesten Stand der Technik sind. "Ein Smartphone reicht völlig aus."

www.mcdonalds.com



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