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Nachfrage- und Nutzungswandel bei Pubs

Die Hälfte der britischen Bevölkerung besucht ein Pub mindestens einmal pro Monat. Dies bedeutet eine höhere Besucherkennziffer als die von Hamburger-Restaurants (45 %) oder Coffeeshops (44 %) vorweisen können. So jüngste Marktforscherdaten der NPD Group. Aktueller Wachstumspfad für Pubs: das Frühstücksgeschäft. Es ist von Ende 2008 bis Ende 2014 um 128 % gewachsen (Visits).

Der Strukturwandel in Pub-Business ist allumfassend. So betrug bei der letzten Untersuchungswelle im Dezember 2014 der ausschließlich auf Getränke bezogene Pub-Besuch nur noch 8,4 % aller Nutzungen dieser typisch britischen Gastro-Kategorie. Vor 6 Jahren etwa waren es noch 12 % aller Besuche exklusive für ein Getränk. Im selben Zeitraum ist allerdings auch die generelle Frequenz britischen Pubs gesunken. Im Dezember 2008 besuchte der typisch britische Konsument 3,9 mal pro Monat ein Pub, heute sind es noch 3,5 mal. Anders ausgedrückt: der Durchschnittsbrite geht aktuell alle 8,6 Tage in ein Pub, früher alle 7,7 Tage.

Alkohol ist nach wie vor ein wichtiger Bestseller in Pubs, doch hat sich die Zahl der Verkaufseinheiten alkoholischer Getränke in Pubs in den vergangenen 6 Jahren um 28 % reduziert. Das zeigen die jüngsten Daten.

Noch zwei Worte zum Frühstück: Zu dieser Tageszeit hatten Pubs früher Null Kompetenz. Das wandelt sich mit dem wachsenden Angebot und Zuspruch von Food-Angeboten. Im Mittelpunkt stehen innovative Quickservice-Offerten, insbesondere in Highstreet-Lagen.

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