USA

Panera Bread setzt auf digitale Technik

Die amerikanische Kette Panera Bread startet ins digitale Zeitalter. Unter dem Schlagwort Panera 2.0 stellte das Unternehmen jetzt eine Reihe von technischen Angeboten vor, mit denen das Erlebnis für die Gäste in Zukunft weiter verbessert werden soll. Das Spektrum reicht von digitalem Bestellen und Bezahlen über operative Abläufe bis hin zum Verzehr.
"Mit Panera 2.0 investieren wir in unsere Kunden - ermöglicht wird das durch neue Technologien und natürlich eine Top-Service-Leistung", erklärt Ron Shaich, Gründer und CEO des Brotkonzepts mit fast 1.800 Standorten. "Es geht um mehr als nur mobiles Bezahlen oder einen einfachen Online-Bestell-Prozess. Vielmehr haben wir eine integrierte, umfassende Lösung entwickelt, von der wir glauben, dass sie Wartezeiten reduziert, Fehler vermeidet und Stresssituationen vermeidet."

Die neue Plattform unterscheidet zwischen 'To go'- und 'Eat-in'-Gästen und schneidet das Servicekonzept auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zu. So ermöglicht beispielsweise eine neue Funktion mit dem Namen 'Rapid pick-up', dass Gäste ihre Bestellung von ihrem Büro, Auto, Zuhause oder sogar fünf Tage im Voraus aufgeben und sie dann zu einem festgelegten Zeitpunkt ohne Wartezeit im Restaurant abholen. Auch innerhalb der Restaurants können die Gäste von jedem Ort aus mobil bestellen und sich das Gewünschte an den Tisch bringen lassen.

Neu sind auch so genannte Fast Lane Kiosks in den Outlets, an denen die Gäste sich per iPad ihr Sandwich selbst zusammen stellen können. Die favorisierte Variante lässt sich anschließend speichern und beim nächsten Besuch wieder abrufen. Nutzer des My Panera-Loyalty-Programms können auf diesem Weg außerdem unkompliziert per Kreditkarte bezahlen.

Um mit dem erwarteten Volumenzuwachs durch die digitalen Bestellungen mitzuhalten, wurden in neues Produktions-Equipment und Systeme investiert, darunter ein verbessertes Küchen-Display und ein zentralisiertes Telefonnetz. Außerdem bieten die Panera 2.0-Cafés digitale Anzeigen, die an der Kasse für den Kunden sichtbar sind und eine Kontrollstation, an der jede Bestellung vor der Auslieferung noch einmal überprüft wird. Anschließend werden die Mitarbeiter mit einem elektronischen Tisch-Finder zum richtigen Adressaten geführt. Der gesamte Vorgang von der Bestellung bis zum Servieren soll laut Shaich nur wenige Minuten dauern.

Die Cafés der neuesten Generation werden außerdem über spezielle Wartebereiche für Abholer verfügen, in denen Monitore über den Stand der Bestellung informieren. Für die Abholer gibt es außerdem eigene Reihen, damit sie nicht zusammen mit den Eat-in-Gästen anstehen müssen.

Nach mehrjähriger Testphase sei das neue Konzept inzwischen an 14 Standorten in zwei Märkten im Einsatz. Das Rapid-Pick-up-Modul soll bis Ende 2014 in allen Units implementiert werden. Spätestens in drei Jahren sollen dann alle Cafés der Panera 2.0-Formel gehorchen.

Panera zählt zu den Pionieren im amerikanischen Fast-Casual Segment. Die zum Jahresende 2013 1.770 Units erlösten zusammen 4,2 Mrd. Dollar - macht 2,5 Mio. pro Jahr für jede Einheit. 

www.panerabread.com


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