USA

Restaurantverband erwartet Branchenwachstum von 5,2 Prozent

Der US-amerikanische Gaststättenverband NRA erwartet für 2016 ein Branchenwachstum von 5,2 Prozent. Vor allem höhere Haushaltseinkommen und niedrige Benzinpreise sollen dazu beitragen, dass die US-Bürger run 35,8 Mrd. Dollar mehr im Außer-Haus-Markt ausgeben als 2015. Bereinigt um Inflationsschwankungen würde dies ein reales Wachstum von 2,4 Prozent bedeuten.

Auch was die Profite der US-Restaurants angeht, sind die Experten optimistisch: sinkende Preise für einige Lebensmittel, darunter Rind- und Schweinefleisch und Geflügel, Eier und Butter, dürften die Margen positiv beeinflussen. Damit setzt sich ein Trend des Jahres 2015 fort, in dem die Food-Preise erstmals seit sechs Jahren um insgesamt 2 Prozent zurück gegangen waren.

Das von der NRA prognostizierte Umsatzwachstum würde die Gesamterlöse der US-Branche erstmals über die 700-Mrd-Dollar-Marke heben, die erwarteten 720,43 Mrd. Dollar Jahresumsätze bedeuten Ausgaben im Außer-Haus-Markt von 2 Mrd. Dollar pro Tag.

Doch, so warnt der Verband, das Plus werde sich nicht gleichmäßig auf alle Branchensegmente verteilen. Während der Bereich Snack und Beverage Bars mit einem nominalen Wachstum von 6,8 Prozent rechnen könne, entfielen auf die Kategorie Cafeterias und Büffets nur 2,8 Prozent. Limited Service Restaurants liegen mit 5,9 Prozent Plus deutlich vor Fullservice Restaurants (4,9 Prozent).

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