SV Group zufrieden mit Geschäftsjahr 2010

Die SV Group blickt auf ein positives Jahr 2010 zurück: Der Umsatz stieg auf CHF624 Mio. und das Konzernergebnis legte deutlich zu auf CHF4,2 Mio. Im Heimmarkt Schweiz erzielte die SV Group einen Umsatzrekord. Besonders erfreulich lief das Kerngeschäft Personalgastronomie, in dem die SV Group mehrere neue Mandate gewinnen konnte. Sehr gut schnitt auch Österreich ab, wo ebenfalls ein Rekordumsatz verbucht wurde. Das Geschäft in Deutschland wurde hingegen von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise gebremst. Die mit Lizenz von Marriott geführten Hotels in Zürich Nord und Basel entwickelten sich vielversprechend.

Die SV Group konnte im Geschäftsjahr 2010 an der wirtschaftlichen Erholung teilhaben und den Umsatz währungsbereinigt um erfreuliche 4 Prozent steigern. In Schweizer Franken erhöhte sich der Umsatz um 1,3 Prozent auf CHF 624 Mio. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern lag für 2010 mit CHF 5,4 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis beträgt CHF 4,2 Mio., 32,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinnsprung ist in erster Linie auf die erfreuliche Entwicklung im Schweizer Markt zurückzuführen.

Die Schweiz blieb weiterhin der bedeutendste Absatzmarkt für die SV Group. Hier erwirtschaftete sie rund 73 Prozent des Gruppenumsatzes und beschäftigte über 60 Prozent der konzernweiten Belegschaft. Auf den deutschen Markt entfielen 22 Prozent des Umsatzes, Österreich trug 5 Prozent zum Umsatz bei. Den wichtigsten Umsatzträger bildete die im Geschäftsfeld Business zusammengefasste Führung von Personalrestaurants, mit der die SV Group 76 Prozent des Umsatzes generierte. 12 Prozent des Umsatzes entfielen auf das Geschäftsfeld Care, 8 Prozent auf Event Catering, 3 Prozent auf die Division Hotel und 1 Prozent auf die öffentliche Gastronomie. Die Gesamtzahl geführter Betriebe, vornehmlich Personalrestaurants, lag mit 544 auf Vorjahresniveau. Insgesamt verzeichnete die SV Group im Jahr 2010 rund 125 Millionen Konsumationen.

Im Heimmarkt Schweiz konnte die SV Group im Zuge der wirtschaftlichen Erholung höhere Einnahmen verbuchen. Sie hat sich im Kerngeschäft Personalgastronomie bei mehreren Ausschreibungen durchgesetzt und ist unter anderem neu der alleinige Caterer der SBB-Personalrestaurants. Im Geschäftsfeld Restaurant wurde die Expansion des Pasta- und Pizza-Konzepts Spiga vorangetrieben und im Herbst wurde im Zürcher Glattzentrum das zweite Restaurant eröffnet. Das Geschäft in Deutschland litt 2010 noch unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise und eines Preiskampfs im Event-Bereich. Im Lauf des zweiten Halbjahres entspannte sich die Lage – die SV Group konnte in den Geschäftsfeldern Business und Care gute Abschlüsse tätigen, und auch das Messegeschäft hat sich im Herbst spürbar belebt.

Die SV Group in Österreich blieb 2010 weiter erfolgreich. Zahlreiche neue Kunden und Standorte in den beiden Geschäftsfeldern Business und Care trugen zum soliden Wachstum bei. Die Division Hotel blickt auf ein anspruchsvolles Jahr zurück. Das Courtyard by Marriott Zürich Nord verzeichnete eine hohe Auslastung und hat das Vorjahr leicht übertroffen. Das im März 2010 eröffnete Courtyard by Marriott Basel konnte anfänglich die Erwartungen noch nicht vollumfänglich erfüllen, ist aber seit Herbst 2010 auf Kurs.

Für 2011 ist die SV Group optimistisch. Sie strebt in allen Ländern und allen Geschäftsfeldern ein gesundes Wachstum an. In der Schweiz werden viele der 2010 akquirierten Mandate operativ, so dass der Wachstumskurs fortgesetzt werden dürfte. Deutschland steht nochmals ein anspruchsvolles Jahr bevor, die Trendwende ist jedoch eingeleitet. Die SV Group in Österreich rechnet mit einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung und weiteren Mandatsgewinnen. In der Division Hotel stimmt der anziehende Buchungstrend für das laufende Jahr optimistisch. Drei Neueröffnungen in Zürich und München werden in der Hotelsparte im 2011 für einen Wachstumsschub sorgen.

www.sv-group.com

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