Guide Michelin

Schweiz bleibt Europas 'Sternenhimmel'

Mit zwei neuen 2-Sterne-Restaurants und 14 neuen 1-Stern-Häusern kommt der Guide Michelin Schweiz 2018 heute in den Handel. Insgesamt steigt die Zahl der mit einem oder mehreren Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants zwischen St. Gallen, Genf, Basel und Lugano auf 118 Adressen. Damit bleibt die Schweiz das Land mit der höchsten Sterne-Dichte pro Einwohner in Europa und bestätigt erneut das exzellente Küchenniveau.
Die Zahl belegt ausserdem den steilen Aufwärtstrend der Schweizer Gastronomie im vergangenen Jahrzehnt. 2008 listete der Guide Michelin noch 84 Sterne-Restaurants. In nur zehn Jahren erlebte die Zahl somit eine Steigerung um 40 Prozent. „Feinschmecker kommen in der Schweiz voll und ganz auf ihre Kosten, denn sie haben es nirgendwo weit zu einem vom Guide Michelin ausgezeichneten Restaurant“, sagt Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide Michelin.

„Ausserdem können sie aus einer Vielfalt wählen wie nur in wenigen Regionen Europas. Gleich ob klassisch-französisch, regional, mediterran, asiatisch oder modern und innovativ, die Schweizer Gastroszene lebt von ihrem breiten Spektrum. Dieser Reichtum an Küchenstilen findet sich auch in der Auswahl des Guide Michelin wieder“, so Ellis weiter.

Alle drei Restaurants, die in der letzten Ausgabe mit drei Michelin-Sternen empfohlen waren, haben ihre Klasse erneut bestätigt: das 'B. Violier – Restaurant de l’Hôtel de Ville' in Crissier (VD), das 'Schauenstein' in Fürstenau (GR) und das 'Cheval Blanc by Peter Knogl' in Basel.

Zwei Neuzugänge in der 2-Sterne-Kategorie

Neu in die 2-Sterne-Liga aufgestiegen sind die Restaurants 'Einstein Gourmet' in St. Gallen und 'Taverne zum Schäfli' in Wigoltingen (TG).

Die Gesamtzahl der empfohlenen 1-Stern-Adressen liegt jetzt bei 96 Betrieben. Darunter sind 14 Restaurants, die in der letzten Ausgabe noch nicht das begehrte Prädikat trugen. Besonders erfreulich und Beweis für das hohe gastronomische Niveau des Landes: Die neu ausgezeichneten Häuser finden sich nicht nur in den städtischen Zentren wie Zürich und Genf, sondern sind gleichmässig über die ganze Schweiz verteilt. Mit dem 'Torkel' liegt ein Haus auch in Liechtenstein. Das Fürstentum beherbergt damit jetzt zwei 1-Stern-Adressen.

Der Guide Michelin Schweiz 2018 erscheint in einem modernisierten, lesefreundlichen Layout. Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher und praktischer: So stehen die Restaurant-Tipps vor den Hotelempfehlungen. Zusätzlich geben Schlüsselworte wie 'traditionelle Küche, gastfreundlich' oder 'moderne Küche, elegant' auf einen Blick direkt Auskunft über Küchenstil und Ambiente eines Restaurants oder den Charakter eines Hotels. Erstmals verwendet der Guide Michelin Schweiz 2018 ein neues Symbol, den Teller. Das Piktogramm bedeutet 'einfach ein gutes Essen' und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit einem oder mehreren Sternen beziehungsweise einem 'Bib Gourmand' ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits die Aufnahme in die Auswahl des Guide Michelin als Zeichen für eine Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.

www.michelin.de

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