McDonald’s USA

Schwenkt auf frische Patties um

Es ist ein tiefgreifender Schritt in Sachen Küchenprozesse: Bis Mitte 2018 sollen in allen McDonald’s-Restaurants US-weit die beliebten Quarter Pounders mit Patties aus frischem Fleisch serviert werden statt wie bisher mit TK-Patties. Auch das Vorhalten der Patties ist damit passé, zubereitet wird auf Bestellung.

Die bahnbrechende Neuerung für das System versteht sich als Qualitätsbotschaft inmitten eines hoch wettbewerbsintensiven Umfelds und insbesondere angesichts der wachsenden Zahl von Better-Burger-Konzepten mit Fast Casual-Profil.

Laut Unternehmensangaben hat McDonald’s in den USA seit 2012 rd. 500 Mio. Transaktionen eingebüßt. Der Marktführer ist überzeugt, dass es mit offensiven Qualitätsmaßnahmen gelingen wird, die abtrünnigen Verbraucher zurückgewinnen. “We’ll be the better burger restaurant,” erklärte CEO Steve Easterbrook erst kürzlich US-Medienvertretern gegenüber.

Vorausgegangen waren Tests mit Frischfleisch an zuletzt 325 Standorten in Texas sowie weiteren rd. 80 in Oklahoma mit sehr positiver Resonanz, sowohl von Gästeseite als auch von den Mitarbeitern. Neben den Quarter Pounders sollen auch die neu eingeführten Signature Crafted Burgers künftig mit frischen Patties zubereitet werden.

Die jüngst angekündigte Umstellung setzt eine Reihe von Umwälzungen unter Easterbrooks Ägide fort, von denen manche mit jahrzehntelanger Praxis bei McDonald’s gebrochen haben. Darunter die Einführung eines ganztägigen Frühstücksangebots im Jahr 2015, die Verbannung von Konservierungsstoffen aus vielen Rezepturen, der verstärkte Einsatz von Order Terminals, aber auch das Re-Franchising-Programm, das nicht nur in den USA Gebot der Stunde ist. Für das laufende Jahr ist der Roll-out einer Mobile-Ordering und Mobile-Payment-App in Arbeit.

www.mcdonalds.com


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